Die SWM (Stadtwerke München) will München bis 2025 zur ersten Großstadt mit 100% Ökostrombezug aus eigenen Anlagen machen. Die Ausstellung „Ausbauoffensive erneuerbare Energien“ soll Kunden und Interessierten noch bis zum 1. November 2009 über den Stand der Dinge und weitere Pläne in der Energieversorgung einen Überblick verschaffen.
Im Rahmen des „Münchener Klimaherbstes“ stellen die SWM seit dem 19. Oktober 2009 im Zollgewölbe auf der Praterinsel in der Ausstellung „Ausbauoffensive erneuerbare Energien“ für ihre Kunden zur Schau, wie die Umstellung auf umweltfreundliche Energien aus eigenen Anlagen sich bisher gestaltet und wie die Entwicklungen der Stadt in Zukunft auf diesem Gebiet aussehen sollen. Noch bis zum 1. November haben interessierte Kunden die Möglichkeit die Veranstaltung zu besuchen.
Ziel der „Ausbauoffensive Erneuerbare Energien“ der SWM ist es bis 2015 zu 100% alle 800.000 Münchner Privathaushalte mit Ökostrom zu versorgen, bis 2025 alle Haushalte und Unternehmen. Damit wäre München mit einem Strombedarf von 7,5 Milliarden Kilowattstunden die erste deutsche Großstadt, die diesen lobenswerten Anspruch erfüllt. 9 Milliarden Euro wollen die SWM sich diese Umstrukturierung kosten lassen. Besondere Schwerpunkte sind dabei auf die Bereich Geothermie- und Biomasse Anlagen, Beteiligungen an Off- und Onshore-Windkraftanlagen, Solarenergie und Wasserkraftanlagen gelegt. weiterlesen »
Investmentfonds für alternative Energie werden immer beliebter. Kein Wunder, denn aufgrund der globalen Erwärmung ist die Nachfrage nach diesen Energien extrem gestiegen. Und von diesem Boom wollen natürlich auch die Energie-Fonds profitieren.
Robin Batchelor, Mitglied im Fondsmanagement des BlackRock New Energy Fund, erklärte jüngst, dass ein großer Teil des Geldes, im Kampf gegen die Rezession, in den Sektor der erneuerbaren Energien fließt. Alternative Energie als Geldanlage zu nutzen wird also zum neuen Trend. Saubere Energie bedeutet eine positive Zukunft für uns alle. Und nach Ökostrom und Co. sollte man nun auch über grüne Geldanlage nachdenken. Mehr zum Thema Ökostrom kann man unter anderem auch hier erfahren.
Der Masterstudiengang ‘Regenerative und Rationelle Gebäudeenergiesysteme’ an der Fachhochschule Magdeburg - Stendal soll den Sudierenden eine Vertiefung in der regenerativen Energietechnik und der Anwendung im Bereich der Gebäudesystemtechnik vermitteln und somit auf die sogenannten Green Jobs vorbereiten.
Im Masterstudiengang ‘Regenerative und rationelle Gebäudeenergiesysteme’, der deutschlandweit einmalig an der Fachhochschule Magdeburg- Stendal angeboten wird, lernen Studierende aus technischen Studiengängen wie Maschinenbau und Elektrotechnik die Planung, Anwendung und Umsetzung von regenerativen und rationellen Gebäudeenergiesystemen über 3 Semester. Inhaltlich befasst sich der Studiengang sowohl mit Analyse und Aufbau, als auch dem effizienten Betrieb von Anlagen der Wärme-, Kälte- und Elektrizitätsversorgung von Gebäuden. Die Konzentration liegt dabei auf Techniken der effizienten Endenergiebereitstellung und der Anwendunng und Einbeziehung von neuen, regenerativer Techniken wie Solarthermie, Geothermie, Photovoltaik aber auch der Nutzung von Biomasse. Darüber hinaus werden Wissen in nicht-technischen Bereichen wie z.B. Projektmanagement vermittelt. Abgeschlossen wird das Studium nach Bestehen der 2 Vorlesungssemester mit der selbständigen Erstellen der Masterarbeit. Nach erfolgreichem Abschluss hat man dann den akademischen Titel Master of Engineering, der die jungen Leute auf die sogenannten Green Jobs vorbereiten soll. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Planung und Umsetzung von Energiesparhäusern und Passivhaustechnologien.
Die sehr schön im Grünen gelegene, seit 1991 bestehende Fachhochschule in Sachsen-Anhalt bietet ihren knapp 5000 Studierenden weitere 50 Studienangebote im Bereich der Ingenieurwissenschaften an. Dabei werden sie von ungefähr 130 Professoren unterstützt und betreut.
Studieninteressierte können sich zum Sommersemester bewerben. Die genauen Termine und Bedingungen zum Zulassungsverfahren erfährt man hier auf der Seite der Fachhochschule Magdeburg-Stendal.