Die Subventionierung von Solarstrom wird voraussichtlich bereits im Sommer 2010 um bis zu 30 Prozent zurückgefahren. Die geplante Förderkürzung für Solarstromproduzenten ist in der Branche auf scharfe Kritik gestoßen, die Bundesregierung sowie Verbraucherschützer halten die Absenkung jedoch für notwendig.
Um eine Über-Subventionierung von Solarenergie zu unterbinden, plant die schwarz-gelbe Regierung bereits im April 2010 eine Drosselung der Zuschüsse um bis zu 17 Prozent. Im Februar soll über die Gesetzesvorlage des Bundesumweltministeriums entschieden werden. weiterlesen »
Laut einer Forsa-Umfrage zur Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in Deutschland von Mitte Dezember 2009 wünscht sich die Mehrheit der Deutschen einen weiteren starken Ausbau Erneuerbarer Energien.
Nach der Forsa-Umfrage, die dreimal im Jahr von der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegeben wird, möchten die Deutschen den Ausbau und die Förderung im gleichen Umfang beibehalten. 95 Prozent der Befragten halten dies für außerordentlich wichtig und rund 80 Prozent wünschen sich ihren Strom aus regenerativen Quellen. Der Geschäftsführer der Agentur Jörg Mayer stellte dazu fest: „Trotz kontroverser Diskussion um die Energiepolitik der Zukunft ist die hohe Akzeptanz Erneuerbarer Energien seit Jahren ungebrochen.“
Die Menschen hatten bei der Umfrage auch die Wahl und entschieden sich gegen die Energieträger Kernkraft, Gas und Kohle. 81 Prozent wünschen sich dagegen einen stärkeren Ausbau von Erneuerbaren Energien, 76 Prozent sind mit der jetzigen Förderung zufrieden, knapp 20 Prozent möchte den Ausbau drosseln. Selbst die bisher umstrittenen Windkratanlagen in der Nähe von Wohnorten kommen dabei gut weg: „Wer Erneuerbare Energien bereits aus der eigenen Umgebung kennt, bewertet sie sogar überdurchschnittlich gut. Beispiel Windenergie: 55 Prozent der Gesamtbevölkerung stehen Windkraftanlagen positiv gegenüber. In der Gruppe, die Windräder in der Nachbarschaft haben, wächst die Zustimmung auf 74 Prozent“, so Mayer. Solaranlagen wünschen sich die meisten Bürger (76 Prozent) in ihrer Nachbarschaft. weiterlesen »
Die Energiepolitik der deutschen Bundesregierung basiert auf drei Säulen: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Trotz angestrebter Planungssicherheit kommen mit der neuen Regierungskoalition auch Änderungen in der Energiepolitik auf uns zu.
Die deutsche Energiepolitik wird maßgeblich durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie formuliert, gesteuert und umgesetzt. Für die Regulierungen im Bereich Erneuerbarer Energien ist das Bundesumweltministerium federführend, bei Forschungsprojekten das Bundesforschungsministerium. Trotz der neuen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP im Bundestag haben sich die Ziele der Energiepolitik nur wenig verändert. Die drei Parteien halten am Ausbau Erneuerbarer Energien fest.
Unterschiede zur Vorgängerregierung bestehen am deutlichsten in der Behandlung der Frage zur Nutzung von Kernenergie – ein heiß umkämpftes Thema im Wahlkampf. CDU/CSU und FDP lösen nun ihr Wahlkampfversprechen ein: Mit ihnen wird es möglich sein, Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke auszuhandeln, was viele Betreiber wie RWE oder Vattenfall bereits genutzt haben, ihre Ambitionen hinsichtlich der Erforschung alternativer Energien zurückzufahren. Dem will Bundeswirtschaftsminister Brüderle entgegenwirken, indem er Gegenleistungen für die Laufzeitverlängerung in Form von Investitionen in Erneuerbare Energien verlangt. Die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie niedrig bleibende Energiepreise sollen Protestler milde stimmen, zumal die Regierungskoalition in ihrer Vereinbarung davon spricht, dass so auch die Abhängigkeit vom ausländischen Energiemarkt verringert werde sowie die Klimaschutzziele leichter erreicht werden.
Laut des Koalitionsvertrages der Regierungskoalition steht der Klimaschutz bei der Energiepolitik im Mittelpunkt. Weiterhin sieht sie ihn als einen Anreiz, neue Technologien zu erforschen, um deutsche Unternehmen international in die „Technologieführerschaft“ zu versetzen – wie beispielsweise bei den großen Energie-Infrastrukturprojekten Nordstream, Nabucco, LNG und DESERTEC. Bis zum Jahr 2020 will die deutsche Regierung es schaffen, durch ihre Regulierung die Treibhausgas-Emissionen von CO2 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Im Jahr 2011 soll hierfür das Integrierte Energie- und Klimaprogramm von 2010 weiterentwickelt werden. weiterlesen »
Sich am Pelletofen wärmen – dafür entscheiden sich immer mehr Menschen, um Heizkosten zu sparen und gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt zu tun.

Holzpellets bestehen aus ungenutztem Restholz, welches direkt aus dem Wald stammt, sowie aus Holzresten nach der industriellen Verarbeitung und Altholz. Sie zählen zur Bioenergie, da der Ausstoß von CO2 bei der Verbrennung von Pellets genauso hoch ist, wie der Baum während seines Wachstums absorbiert hat.
Seit dem 1. Januar 2010 besteht eine neue EU-Norm (EN 14961-2), nach der die Qualität von Holzpellets zertifiziert wird. Maßgeblich ist dabei die Holzpelletsklasse A1, die dem Verbraucher die effizienteste Variante eines Pelletsproduktes anzeigt. Das Unternehmen Bayernpellets GmbH produziert bereits nach dem neuesten Stand der Technik. In Planung sind weitere Produktionsanlage für Holzpellets in ganz Deutschland, um die Produktion und Versorgung mit dem boomenden Brennstoff stabil zu halten.
Pellets sind im regionalen Vergleich am günstigsten in Bayern zu bekommen – im Schnitt werden dort weiterlesen »