Ein eigener Vorschlag zur Solarförderung ging in der letzten Woche von den beiden Solarunternehmen Belectric und First Solar aus. Neben der Einspeisung des nicht selbst verbrauchten Überschusses präferieren sie einen Einheitstarif für alle Anlagen.

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Heftige Kritik an den neuen Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesumweltministeriums zur Thematik der Solarförderung geht von Seiten der Industrie aus. Allen voran kritisierten besonders Belectric und einer der größten Hersteller von Dünnschichtmodulen, First Solar, das Vorhaben der Ministerien und machten ihren eigenen Vorschlag für eine Solarstromförderung. Darin befürworten sie vor allem die Konzentration auf die Überschusseinspeisung und einen Einheitstarif für alle Photovoltaikanlagen.
Auch den amerikanischen Photovoltaikhersteller Unisolar hat es nun erwischt: in der letzten Woche meldete der Hersteller von Dünnschichtmodulen Insolvenz an und soll von seinem ebenso insolventen Mutterkonzern Energiy Conversion Devices zum Verkauf freigegeben werden.

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Der Pleite des Mutterkonzerns konnte auch der Hersteller der flexiblen Dünnschichtmodule aus Aubern Hills in Michigan nicht mehr standhalten. Am 14. Februar meldete der Konzern Unisolar Insolvenz an und erklärte, dass die derzeitige Finanzaustattung und die finanziellen Altlasten den Hersteller an den Investitionen hinderten, die für eine Umstrukturierung durch das Insolvenzverfahren für das künftige Geschäft notwendig wären, so der Präsident von Mutterkonzern ECD (Energy Conversion Devices), Julian Hawkins.
Um sich im Meer zu orientieren, nutzen die Wale ihr Gehör. Weil der Schall, der beim Setzen von Offshore-Fundamenten entsteht, zu einer Orientierungslosigkeit dieser artgeschützten Tiere führt, nutzte ein Windparkbetreiber nun eine neue Methodik beim Einrammen der Pfähle.

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In dem 56 Quadratkilometer großen Bereich des bereits seit dem letzten September in der ersten Bauphase befindlichen Trianel-Windpark Borkum West II leben geschätzt 50 bis 100 Schweinswale. Die entstehenden Schallwellen beim Einrammen der Betonpfähle für die Offshore-Aktivität nehmen allerdings ein derartiges Ausmaß an, das nicht nur starke Störungen für die Tiere bedeutet sondern bis zur Taubheit führen kann. Aus diesem Grund wird für die Ausstellung einer Offshore-Genehmigung die Einhaltung eines Lärmschutzwerts in Höhe von 160 Dezibel in 750 Meter Schallquellenentfernung vorausgesetzt.
Der Windenergieverbund WAB und die Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC) kamen in ihrer Analyse über das Potenzial der Offshore-Windkraft für die Wirschaft und den Arbeitsmarkt auf sehr erfreuliche Ergebnisse.

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Tritt der prognostizierte Fall der Studie ein, wird sich die Branche aller Vorrausicht nach zu einem echten Jobmotor entwickeln, währenddessen sich die Umsätze vervierfachen werden. So sollen der Offshore-Branche im Jahr 2021 in Deutschland bereits mehr als 33.000 Jobs unterstehen. Vor zwei Jahren waren es noch nur 15.000 Arbeitsplätze. Davon profitieren werden vor allem gerade kleine und mittelgroße Betriebe (KMU) mit etwa 90% der gesamten Wertschöpfung aus der Meereswindnutzung.
In einer spontanen Protestaktion gingen die Mitarbeiter von Berliner Solarunternehmen in dieser Woche auf die Straße. Sie protestierten vor dem Bundeswirtschaftsministerium gegen die Sparpläne des Wirtschaftsministers Philipp Rösler (FDP).

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Philipp Rösler kündigte jüngst an, die Solarförderung massiv kürzen zu wollen. Die Solarbranche fürchtet infolge diesen Schrittes um 100.000 Arbeitsplätze - Grund genug, auf die Straße ihren Protest zu signalisieren. Damit wollten sie Rösler daran erinnern, dass er als Wirtschaftsminister vielleicht weniger für die Belange der Umwelt, wohl aber schon für den Erhalt der Solarwirtschaft einzustehen habe. Immerhin würden hier viele Menschen bereits ihren Arbeitsplatz gefunden haben.
Während Kanada in Sachen Energie üblicherweise Schlagzeilen mit seinen ökologisch bedenklichen Ölsanden macht, gibt es heuer mal gute Nachrichten von dem nordamerikanischen Land südlich der Arktis.

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Dabei konnte das Land vor allem durch den Zubau von Windkraftanlagen in den Provinzen Ontario und Quebec erstmals in das Aufstellungsfeld der Gigawattmärkte rücken. Allein 2011 installierten die Kanadier so fast 1.300 Megawatt an Windenergieleistung und konnten sich damit in Bezug auf die zugebauten Kapazitäten des Vorjahres (dort waren es noch rund 700 Megawatt) fast verdoppeln. Laut dem nationalen Windenergieverband CanWEA seien in Kanada Ende des Jahres insgesamt 5,265 Gigawatt Windkraft am Netz gewesen.
Mit einem eigenen Energiekonzept beschloss die niedersächsische Landesregierung am vergangenen Dienstag, dass bis zum Jahr 2020 mindestens 90% des Stroms aus Erneuerbaren Energien kommen soll.
Das 100seitige Energiekonzept setzt den Schwerpunkt seines Bezugs auf den zur Erreichung dieses Ziels erforderlichen Netzausbau, den noch stärkeren Ausbau an den Erneuerbaren Energien und auf ein noch intensiveres Forschen an Energiespeichern. Mit dieser Hilfe will man in acht Jahren bereits neunzig Prozent der Bruttostroms aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Den hauptsächlichen Garanten für dieses Vorhaben sieht man in Niedersachsen sehr eindeutig in der Windenergie - sowohl auf dem Land und auf der See, wie der Ministerpräsident David McAllister betonte.
In der vergangenen Woche ereignete sich ein tragischer Unfall am Windpark Bard Offshore 1 (Nordsee). Bei Arbeiten am Fundament einer Windturbine stürzte ein Installateur in das Meer. Von einem Bergungsteam konnte er zwei Tage später nur noch tot aufgefunden und geborgen werden.
Ungern und mit großem Bedauern musste man in der vergangenen Woche von einem tödlichen Unfall im Rahmen der Bauarbeiten am Windpark Bard Offshore 1 lesen. An dieser Stelle gehen unsere Beileidsbekunden an die Familie und Freunde des verunglückten Industriekletterers.
Nachdem ein ferngesteuerter Tauchroboter den Arbeiter nahe eines Industriepfeilers in der Nacht zum 27.01 entdeckt hatte, konnte der 31-jährige am folgenden Abend nur noch tot geborgen werden.