Die anhaltende und in seinen Auswirkungen weiterhin unabsehbare Katastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung zu einem Umdenken in Sachen Energieversorgung bewegt: weg von der konventionellen Atomkraft soll es auf Dauer hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung mittels regenerativer Energien gehen.
Das nennen die Parteienkrieger unserer Wahl dann Energiewende. Im Zuge dieses Umdenkens gab das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) in einer Pressemitteilung bekannt, dass man die Windenergieforschung mit dem Ziel vorantreiben wolle, den technologischen Vorsprung der deutschen Windindustrie zu halten und weiter auszubauen.
Wie aus dem Beschluss der Bundesregierung vom 6. Juni 2011 hervorgeht, solle die Windkraft demnach eine zentrale Rolle beim Umbau der Energieversorgung in Deutschland spielen.
Die Förderung beläuft sich auf einmalig in Deutschland nutzbare Testeinrichtungen für die Industrie, welche einen Rotorblattprüfstand für Windenergieanlagen der Multi-Megawatt-Klasse und einen Gondelprüfstand mit einer Antriebsleistung von 10 Megawatt beinhalten. Weil so Entwicklungen und Windkraftanlagen für den Offshore-Betrieb an Land erprobt werden können, würde sowohl auf kurze als auf lange Sicht gespart: nach Angaben des Bundesumweltministeriums ließen sich hiermit sowohl Entwicklungskosten eindämmen als auch zukünftige, teure und wetterabhängige Austauschmaßnahmen vermeiden.
Außerdem würde damit auch der Forschungsstandort Deutschland im Bereich der Windenergie gestärkt. Seit seiner Gründung im Jahre 2009 wurden Projekte des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik bereits gezielt gefördert und ließen es zu einem Windforschungsinstitut von internationalem Rang wachsen.
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