Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Archiv: Allgemein

Bekanntlich sollen Autofahrer möglichst wenig Alkohol vor einer Fahrt zu sich nehmen. Für ihre Fahrzeuge könnte der Umwelt zu Liebe das genaue Gegenteil gelten.

Denn Autos, die mit Ethanol (die chemische Bezeichnung von Alkohol) statt herkömmlichen Benzin betrieben werden, schonen nicht nur fossile Ressourcen, sondern sparen auch CO2 ein. Umweltaktivisten setzen deshalb auf den Kraftstoff E 85, der sich zu 85 Prozent aus Ethanol und zu 15 Prozent aus Benzin zusammensetzt.

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Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: Nach den Rekordhochs von 80, 100 und 120 US-Dollar kletterte der Ölpreis in der vergangen Woche zum ersten Mal auf über 135 US-Dollar. Die Spekulanten treiben den Preis weiter nach oben, während eine Studie der Energy Watch Group nahe legt, dass bei steigender Nachfrage die weltweite Ölförderung schon heute rückläufig ist.

Obwohl Kritiker der Studie entgegenhalten, sie würde Panik schüren, da sich erst durch höhere Preise neue Bohrung lohnen würden, unterstützt selbst die sonst so konservative Internationale Energieagentur (IEA) die Autoren der Studie. Und wenn sogar die IEA von Förderungsrückgang spricht, während die asiatischen Staaten täglich mehr Öl importieren müssen, kann wohl tatsächlich von einer dramatischen Lage gesprochen werden. weiterlesen »


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Tipps zum richtigen Benzin - Sparen

Autor: Sören
abgelegt in: Allgemein

Die verheerende Umweltverschmutzung sollte eigentlich Grund genug sein, um verantwortungsvoll mit Energieressourcen auf dieser Welt umzugehen. Aber auch finanzielle Gründe sprechen zunehmend dafür. Während man beim Heizen auf alternative Energien wie Erdwärme zurückgreifen kann, lässt sich im Straßenverkehr schon allein durch den eigenen Fahrstil viel Benzin sparen.

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elektrischer Kutschenwagen von Siemens, Berlin 1882 @ wikipediaIn der Pionierzeit des Automobilbaus, also vor 1900, waren Elektroautos Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor überlegen. Verschiedene Quellen berichten, dass in Schottland schon 1839 das erste elektrisch betriebene Fahrzeug gebaut wurde. In Deutschland führte Werner von Siemens 1882 einen elektrisch angetriebenen Kutschenwagen vor (Foto links). Im Dezember 1898 stellte ein französischer Rennfahrer mit dem Elektroauto „Jeantaud Duc“ den Geschwindigkeitsrekord von 62,78 km/h auf. Diese Zeit wurde in den folgenden Jahren (natürlich ebenfalls mit Elektroautos) mehrmals überschritten bis man die magische 100 km/h Marke erreichte. Ab der Jahrhundertwende nahmen Autos mit Verbrennungsmotor die Oberhand. Elektromotoren konnten nicht mit deren Reichweite mithalten und wurden völlig vom Markt verdrängt.

1899 erreichte der Franzose Camille Jenatzy mit diesem Elektromodell 105,88 km/h © wikipedia

Angesichts steigender Ölpreise und verheerender Umweltverschmutzung ist es höchste Zeit für ein Comeback. In den 1990er Jahren konstruierten VW und General Motors Elektroautos, deren Produktion allerdings schnell eingestellt wurde. Auch die Bemühungen anderer Hersteller wurden nach kurzer Zeit wegen angeblich mangelnder Nachfrage beendet. Umweltaktivisten werfen Autokonzernen vor, dem Druck der mächtigen Öl- und Autoverwertungsindustrie nachgegeben zu haben. Denn für den heutigen Markt konkurrenz- und leistungsfähige Elektroautos sind seit Jahren technischEV1 von General Motors © wikipedia realisierbar. Das Modell EV1 von General Motors (Foto rechts), dessen Produktion 2002 eingestellt wurde, konnte mit 136 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h technisch durchaus mit Umwelt verpestenden Konkurrenten mithalten. Zudem brauchte der EV1 fast keine Wartung und Reparaturen, weil er über 90 % weniger bewegliche Teile als ein Auto mit einem Verbrennungsmotor verfügte. Dass dies sowohl Mechanikern als auch Ölmagnaten ein Dorn im Auge war, liegt auf der Hand.

Dennoch gibt es berechtigte Gründe, auf eine bessere Zukunft zu hoffen. So plant zum Beispiel der kalifornische Hersteller Tesla, mit dem neuen „Roadster“ (Foto unten), umweltfreundliche Autos wieder salonfähig zu machen. Das vollständig mit Elektroantrieb funktionierende futuristisch aussehende Modell schafft es von 0 auf 100 in vier Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Da man ihn zur Energieaufladung bloß an die Steckdose anzuschließen braucht, belaufen sich die Betriebskosten auf circa einen Euro pro 100 Kilometer! Es ist zu befürchten, dass geldgierige Geschäftsleute wieder alles daran setzen werden, die Massenproduktion des Tesla Roadster zu verhindern. Falls sie daran scheitern, könnte die gesamte Automobilindustrie zu Gunsten unserer Umwelt grundlegend revolutioniert werden.

Tesla Roadster © wikipedia


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Ökostrom kann von allen Haushalten in Deutschland bezogen werden. Laut Gesetz muss bis 2010 der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Stromnetz 12,5% betragen. Neben den großen Energieversorgern wie e.on, EnBW oder RWE und den städtischen Energieversorgungsunternehmen, die neben dem aus fossilen Brennstoffen erzeugten Strom eigene Tarife für Ökonstrom anbieten, gibt es einige Unternehmen, die bis zu 100% ihres Stromes aus erneuerbaren Energien und auf umweltfreundliche Weise gewinnen, so Greenpeace Energy, Naturstrom AG und energreen. Die Stromtarife für Ökostrom unterscheiden sich generell wenig von den normalen Tarifen. Greenpeace Energy bietet einen Stromtarif von 19,8 Cent pro Kilowattstunde an. Die Naturstrom AG verlangt pro Kilowattstunde 19,90 Cent. Diese Preise sind kaum höher als die herkömmlichen Tarife der lokalen Versorgungsunternehmen. Energreen verfolgt eine alternative Tarifpolitik. Hier bezieht man Ökostrom für 4 Cent zusätzlich zum normalen Tarif des örtlichen Stromversorgers. Monatlich betragen die Zusatzkosten nur wenige Euro. Die örtlichen Stromversorger bieten jeweils regional durchaus sehr unterschiedliche Tarife für Ökostrom an, am Besten einfach mal einen Stromvergleich zu Rate ziehen.


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Neben der klassischen Öl- oder Gasheizung und dem Strom aus dem Kohle- oder Atomkraftwerk gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, für ein warmes Haus und funktionsfähige Elektrogeräte zu sorgen. Da wären die zu den regenerativen Energien zählende Sonnen- und Windenergie, die Wasserkraft, die Biomasse und die Erdwärme. Sie stehen jederzeit zur Verfügung im Gegensatz zu den fossilen Energien, deren Versiegen in ein paar Jahrzehnten absehbar ist. Ein weiterer Vorteil der regenerativen Energien ist, dass sie umweltschonend sind. Außerdem wird der Einbau von energie- und ressourcenschonenden Heizsystemen und Systemen zur Stromgewinnung von staatlicher Seite gefördert. In sonnenreichen Regionen empfiehlt sich die Montage von Solarzellen auf dem Dach, für die Einspeisung des gewonnenen Stroms ins örtliche Stromnetz bekommt ein Haushalt Geld. Ansonsten kann der Verbraucher selber wenig zur Stromgewinnung beitragen. Er kann den Energiemarkt aber durch seine Entscheidung, welchen Strom er beziehen möchte, beeinflussen. Wenn sich jeder Verbraucher seiner Marktmacht bewusst wäre, hätte man ein gutes Druckmittel gegenüber den Stromkonzernen, die auf konventionelle, energieineffiziente Stromgewinnung setzen. Leider sind einem als Mieter die Hände in dieser Angelegenheit gebunden, weil der Strom vom Mieter bereit gestellt wird. Es bleibt noch die Möglichkeit, ihn auf alternative Energien anzusprechen. Ich finde, dass jeder das in seiner Macht stehende tun sollte, um auf die Stromkonzerne einzuwirken. Doch leider denken alle, das ihr kleiner Beitrag nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei. Aber die Summe macht es!


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Ist Ökostrom wirklich öko?

Autor: Sören
abgelegt in: Allgemein

Verbraucher, denen die Umwelt am Herzen liegt, wählen statt des herkömmlichen Stroms den Ökostrom. Für die erneuerbaren Energien gibt es in Deutschland immer mehr Anbieter, selbst die großen Stromversorger haben den Trend zum Ökostrom erkannt und entsprechende Tochterfirmen gegründet, die den Verbrauchern Ökostrom anbieten alternativ haben sie auch sogenannte Ökotarife, die den Verbrauchern suggerieren sollen, dass sie Ökostrom beziehen.

Hier muss der Verbraucher sehr wachsam sein, denn viele dieser Angebote sind reine Mogelpackungen. Noch ist der Ökostrom etwas teurer und wer als Verbraucher bereit ist, diesen Mehrpreis zu zahlen, der muss sich auch sicher sein können, dass sein Geld in die Förderung von regenerativen Energien gesteckt wird.
Aber einige der Stromkonzerne verkaufen Strom, der aus Atomkraftwerken oder Kohlekraftwerken kommt als Ökostrom. Das ist sogar legal, der Ökostrom wird im Ausland gekauft und dafür werden Ökozertifikate erworben. Dieser sogenannte „graue“ Strom kann nun als Ökostrom bezeichnet werden.
Wer sich als Verbraucher sicher sein will, dass ein Teil seines Stroms wirklich Öko ist und dass sein Geld in die Förderung der erneuerbaren Energien wandert, der kann sich an bestimmten Labeln orientieren, wie beispielsweise das Ökostrom-Siegel OK Power. Versorger mit diesem Label liefern Strom zu einem Drittel aus erneuerbaren Energien und aus herkömmlichen Anlagen, die maximal sechs Jahre alt sind. Unter www.ok-power.de kann jeder Verbraucher prüfen, ob er tatsächlich Ökostrom bezieht.
Wer sich als Verbraucher betrogen fühlt, sollte den Stromanbieter wechseln.


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