Was sind eigentlich Holzpellets? In den heutigen Zeiten wird energiesparen groß geschrieben, und an neuen Materialien zur Energiegewinnung besteht kein Mangel. Der Vorteil der Pellets ergibt sich zum einem aus dem ökologisch neutralen Brennsstoff.
Holzpellets sind Restholzbestände aus Sägemehl, Holzspänen und Waldrestholz. Die zylinderförmigen Holz-Pellets haben einen Durchmesser von 4-10mm und eine Länge von 20-50mm.
Die Liste der ökologischen und ökonomischen Vorteile des alternativen Bioenergie ist lang. Die Pellets sind im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern CO2 neutral. Ferner stoßen die Pellets auch weniger Schwefeldioxid aus, welches für den sauren Regen und für das Aussterben der Wälder verantwortlich ist. weiterlesen »
Die Kritik an Kraftstoffen aus Biomasse wie Mais, Weizen und Zuckerrohr geht weit über die Diskussion von Flächen und Gütern zur Nahrungsmittelsicherung hinaus. Auch soziale Standards bewegen sich auf einem katastrophalen Niveau.
Verfolgt man Berichte über die Arbeitsbedingungen auf Zuckerrohrplantagen wie etwa in Brasilien, fühlt man sich unweigerlich in Zeiten der Sklaverei zurück versetzt. So schuften laut einem Artikel der LeMonde diplomatique allein für den Großkonzern Tres Irmaos 1500 Mann mit kaum mehr als einer Machete ausgerüstet auf den riesigen Monokultur Flächen. Die meisten von ihnen sind Saisonarbeiter, die nach Ertrag bezahlt werden.

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Der letzte Blog-Beitrag gab bereits einen kleinen Einblick, was einem an Literatur im Bereich der erneuerbaren Energien auf der Leipziger Buchmesser erwarten könnte. Hier nun der Bericht, was es tatsächlich zu entdecken gab.
Bände über ökologisches Bauen und Energie sparen fanden sich wie zu erwarten war in größeren Ratgeber- und Heimwerkerreihen. Obwohl es in der technischen Fachliteratur bereits einiges an guten Büchern über Motoren und Zelltechnik zur Wind- und Sonnenkraftnutzung gibt, stellte sich die Leipziger Messe als wenig repräsentativ für Sachbuchverlage heraus. Es fanden sich vorwiegend Fachbücher zu biologisch naturwissenschaftlichen Themen und stark vertreten gesellschaftswissenschaftliche Sachbücher (eine gute Übersicht zu Fachmedien bietet z.B. diese Site).
Nachdem Biosprit berechtigter Weise in harsche Kritik geraten ist, hat sich in den letzten Jahren eine zweite Generation an Biomasseträgern zur Kraftstoffgewinnung entwickelt.
Bisheriger Bio-Ethanol (basierend auf Zucker und Stärke) oder Biodiesel (basierend auf ölhaltigen Früchten) ist aus Rohstoffen hergestellt, welche mit zu den Grundnahrungsmitteln gehören, wie etwa Mais und Zuckerrohr. Bei Energielieferanten wie Palmöl kommt erschwerend hinzu, dass für den Anbau der Palmplantagen, vorwiegend in tropischen Gebieten asiatischer Länder wie Myanmar und Indonesien, Urwälder gerodet werden. Die Prämisse der 2nd-Generation Biotreibstoffen ist die Verwendung von “non-food” Ressourcen. Damit würden die momentanen Pfeiler der Erzeuger wegfallen; Mais, Weizen, Zucker und Raps (neben anderen weniger bedeutenden Grundnahrungsressourcen).
Das Konzept ist grundlegend einfach, wenn auch von Region zu Region recht unterschiedlich. Ziel eines Bioenergiedorfes ist es, den eigenen Bedarf an Wärme und Strom selbst durch erzeugte Biomasse zu decken.
Das erste Bioenergiedorf Deutschlands war Jühnde im Landkreis Göttingen, das sein Konzept in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen entwickelt hat. Mittlerweile kann das Dorf als Vorreiter für sämtliche Projekte angesehen werden, wo selbst die Zahlen für sich sprechen. Laut Angaben einer großen Enzyklopädie sparen die Bewohner des Dorfes im Vergleich rund 750 Euro jährlich, zudem erzeugt das Bioenergiedorf doppelt so viel Strom als für den Eigenbedarf erwirtschaftet werden und verdient somit mehr als eine halbe Million Euro.
Angesichts solcher Zahlen dürften weitere Bioenergiedörfer nur eine Frage der Zeit sein. Allerdings müssen sich Vor- und Nachteile die Waage halten, denn nicht jede Region kann so profitable wirtschaften. Allein die hohen Investitionskosten am Beginn des Projektes können so manches ehrgeiziges Vorhaben zum Erliegen bringen. Finden sich die notwendigen Mittel, dürfte der Entwicklung kaum noch etwas im Wege stehen.
Biodiesel ist um die Jahrtausendwende als DIE Alternative zum herkömmlichen Kraftstoff vorgestellt worden. Biosprit war der neue Hype, fast alle namhaften Hersteller kündigten einen Motor an, der mit Biodiesel betrieben werden konnte.
Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus ist Biodiesel tatsächlich ein Fortschritt. Er besitzt eine viel geringere CO2-Bilanz als die bisher verwendeten Kraftstoffe.
Da bei der Verbrennung von Biodiesel nur dasjenige CO2 freigesetzt wird, was vorher noch in der Pflanze gespeichert war, bleibt der CO2-Kreislauf geschlossen. Außerdem trägt der Kraftstoff nicht zum sauren Regen bei, weil er relativ wenig Schwefel enthält. Wer mit Biodiesel fährt, der reduziert die Abgase seines Autos um bis zu 50 Prozent.
Trotzdem, so ganz hat das mit diesem Kraftstoff nicht hingehauen. Denn wo im Detail alles eindeutig zu sein scheint, zeigt sich der Teufel auf globaler Ebene. Durch die massive Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Kraftstofferzeugnisse in den USA und Mexiko sind die Lebensmittelpreise drastisch gestiegen. Es kam sogar Mitte des Jahres zu politischen Instabilitäten aufgrund der Lebensmittelproblematik.
So bleibt abzuwarten, ob ein Weg gefunden werden kann, Biodiesel so abzubauen, dass er nicht massiv in die globale Lebensmittelproduktion eingreift. In der Theorie ist das Konzept eigentlich sehr schön.
Nein, hier geht es nicht um den klassischen Kamin. Das Prinzip ist dasselbe: Energiegewinnung aus verbranntem Holz. Nur wird hier nicht der Raum auf direktem Wege, sondern wie bei der klassischen Öl- oder Gasheizung ein Kessel befeuert, über den dann warmes Wasser ins Heizungssystem gelangt.
Es existieren verschiedene Sorten von Holzheizungen. Diese unterscheiden sich primär in der Art des verwendeten Kessels. Das angeschlossene Heizungssystem hat ja mit dem Verbrennungsvorgang an sich wenig zu tun.
Der Naturzugkessel verbrennt dadurch, dass sich am Kessel eine Klappe mehr oder weniger weit öffnet. Dadurch wird ein Zug hergestellt, der die Stärke des Verbrennungsvorganges und damit die Heizleistung regelt.
Bei dieser Art von Holzheizung bleibt ein ziemlich großer Rückstand - Rußverschmutzung und CO2-Emission sind relativ hoch. Eine eher unökonomische Variante also, zumal der Naturzugkessel auch auf einen Wasservorrat angewiesen ist, um die Wärme zu speichern.
Beim Holzvergaserkessel wird die Luftzufuhr durch ein Gebläse geregelt. Dadurch entstehen wesentlich günstigere Emissionswerte als bei der Naturzugvariante. Der Kessel wird einmal beschichtet, brennt dann ein paar Stunden aus und speichert die Wärme in einem Wasserreservoir.
Vom Heizkomfort her am ehesten mit Öl- und Gas zu vergleichen sind Pellet- und Hackschnitzelkessel. Hier wird das Holz entweder in gepresster (Pellets) oder gehackter (Hackschnitzel) Form in den Kessel gefüllt. Der Betrieb ist automatisiert, das heißt, es muss nur sichergestellt werden, dass genügend Holz nachgeschoben wird.
Die Verwendung von Holz zur Energiegewinnung ist sicherlich nicht im strengen Sinne umweltschonend, wie es beispielsweise die Solarenergie ist.
Trotzdem handelt es sich hier um eine alternative Energiequelle. Wird zur Befeuerung außerdem unbearbeitetes Abfall-Holz benutzt, so hat man mit der Holzheizung bei Anwendung der richtigen Kesseltechnik durchaus eine ökonomische und gleichzeitig grüne Energiequelle gefunden, ähnlich wie beim Bioenergiekraftwerk.
Mit steigenden Kosten bei den fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas und Öl werden Systeme für die Verarbeitung alternativer und regenerativer Energieformen immer attraktiver. Besonders interessant für den Endnutzer sind hierbei Heizungen, die Biomasse zur Energieerzeugung nutzen. Mit Biomasse sind in diesem Fall vornehmlich Holzpellets gemeint, die aus Restholz wie z.B. Sägespäne oder Waldrestholz unter hohem Druck und ohne Einsatz von Chemie kostengünstig hergestellt werden. Holzpellets haben gegenüber den fossilen Brennstoffen einige Vorteile: einfache Dosierung, bequeme Lagerung oder auch die hohe Heizleistung bzw. Energiespeicherung, sowie CO2- Neutralität sprechen eindeutig für den Einsatz von Biomasseheizungen. Diese Heizungen können beispielsweise als Ersatz für alte Gas- oder Ölheizungen dienen, entweder als Zentralheizung oder als Einzelraumheizung.
Fertighäuser werden immer beliebter. Das liegt an den niedrigen Herstellungskosten für ein Fertighaus und dem oft geringeren Aufwand im Ablauf der Bürokratie. Aber sind Fertighäuser auch ökologisch sinnvoller als die Massivhaus-Variante?
Das größte Öko-Problem von Fertighäusern dürfte die oft mangelhafte Wärmedämmung sein. Um den niedrigen Preis zu halten, wird bei Fertighäusern selten ein richtig guter Dämmstoff verwendet, so bildet sich im Sommer gerade in den höheren Etagen die typisch stickige “Fertighausluft”. Das ist heutzutage nicht mehr zwingend der Fall, aber es ist ein wichtiges Kriterium - genügt das Fertighaus diesem nicht, ist es als “ökologisches Gebäude” eindeutig durchgefallen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der verwendete Baustoff. Nur wenn dieser aus wiederverwertbaren und leicht zu entsorgenden Materialen besteht, kann man von einem ökologischen Haus sprechen. Da Öko-Baustoff meistens teurer ist, liegt der Schluss nahe, dass auch hier die meisten Fertighäuser nicht wirklich überzeugen können.
Das Massivhaus ist also ökologischer? Nicht unbedingt. Schließlich ist Fertighaus nicht gleich Fertighaus. Es gibt Firmen, die sich darauf konzentrieren, speziell auf ökologische Verträglichkeit zugeschnittene Fertighäuser zu entwerfen. Diese halten alle Standards ein und dürften so manches Massivhaus in den Schatten stellen, was Energieverbrauch und -effizienz angeht.
Bei einem Massivhaus ist der Vorteil sicherlich der, dass man selbst alles genau planen kann, ob zusammen mit dem Architekten oder alleine. Mittlerweile exisiteren jedoch auch Fertighäuser, bei denen die Planung Richtung Ökologischem Bauen bereits vorgenommen wurde und deren Angebot bei niedrigem Preis bestechend umweltfreundlich daherkommt.