Wie eine Marktstatistik des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) zeigt, gehört der Boom für Heizungssysteme auf Grundlage erneuerbarer Energien bereits der Vergangenheit an.
Gemäß der Interpretation der von über 200 hochrangigen Vertretern aus Politik, Industrie und Wissenschaft vorgestellten Marktstatistik seien für die Stagnation im energetischen Modernisierungsprozess des Wärmemarktes vor allem schwankende Energiepreise, eine zu starke Konzentration der Energiepolitik auf die Stromthematik und unregelmäßige Förderungen in diesem Bereich verantwortlich. Aus diesem Grund forderte der BDH-Präsident einen entsprechenden umweltpolitischen Kurswechsel, welcher etwa die Ausweitung der Förderpolitik auf die Steuerabschreibung für energetische Modernisierungen zur Konsequenz habe.
Am 16. Mai 2011 wurde in Deutschland der Sonderbericht des Weltklimarats Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) vorgestellt, welcher zeigt, wie erneuerbare Energiequellen künftig zur Energieversorgung und zur Vermeidung des Klimawandels beitragen können.
Der “Special Report on Renewable Energy Sources and Climate Change Mitigation” (SRREN) wurde auf der Grundlage des aktuell verfügbaren Wissens über die Energiefragen angelegt. Anlässlich der Vorstellung wurden die Technische Universität Berlin wie auch die Stiftung Mercator eingeladen, mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, und dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen zu disktuieren.
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Atomkraft – eines der am meisten diskutierten Themen in Deutschland. Dass ihre Zeit begrenzt ist, darüber sind sich alle einig. Doch zu welchem Zeitpunkt die Atomenergie durch alternative Energien ersetzt werden kann, darüber streitet man sich heftig.
Zu den alternativen Energiequellen, die die Atomkraft ersetzen könnten, gehören theoretisch auch die noch immer in Deutschland arbeitenden Kohlekraftwerke. Ein Ausbau dieser Technologie ist jedoch höchst unwahrscheinlich, da die fossilen Brennstoff-Reserven der Erde zur Neige gehen und der hohe CO2-Ausstoß der Kraftwerke nicht mehr mit moderner Umweltpolitik vereinbar ist. Kohlekraftwerke sind also ebenso eine Auslauftechnologie wie Atomkraft.
Ein Studium Erneuerbarer Energien wird bei vielen jungen Menschen mit großer Begeisterung aufgenommen. Denn dieses Studium beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema und bietet viele Job Chancen.
Wer sich für das Thema Umwelt allgemeinen interessiert, sollte sich den Studiengang Erneuerbare Energien genauer anschauen. Im Studium lernen Sie alles über erneuerbare oder regenerative Energien und helfen somit aktiv beim Klimaschutz. weiterlesen »
Bio-Kraftstoff aus Pflanzenölen ist eine beliebte Alternative zu Diesel, da dieser viel umweltfreundlicher ist. Besonders Kraftstoff aus Rapsöl scheint sich zu einer immer beliebter werdenden Lösung zu entwickeln.
Schon bei der Erfindung des Dieselmotors wurde mit Kraftstoffen aus Pflanzenölen herum experimentiert. Da aber das Erdöl zu dieser Zeit einfacher und kostengünstiger zu beschaffen war, wurde die umweltfreundliche Variante schnell verworfen.
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Bürgerkraftwerke sind Anlagen die aus erneuerbaren Energiequellen 100 prozentigen Ökostrom herstellen. Vor allem Privatpersonen können sich an diesem Projekt beteiligen und so der Umwelt helfen.
In Zeiten von hohen Umweltbelastungen wird immer wieder nach günstigeren Alternativen gesucht, um die Umwelt zu schonen. Gerade die erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und die solare Strahlungen erzeugen in Deutschland seit einigen Jahren den lukrativen Ökostrom. Jedoch schützen erneuerbare Energiequellen nicht nur die Umwelt, sondern sind auch lohnende Geldanlagen. So können zum Beispiel Privatpersonen oder Unternehmen in Bürgerkraftwerke investieren und werden natürlich an den Erträgen beteiligt.
Die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken wurde von der schwarz-gelben Atomkoalition vor Kurzem beschlossen. Somit wurde die Forderung der Atomkonzerne EnBW, RWE, E.ON und Vattenfall erfüllt und die Gefahrzeit der deutschen Atomkraftwerke wurde um durchschnittlich 12 Jahre verlängert.
Sollte es bei dieser Entscheidung bleiben, wird das letzte deutsche Atomkraftwerk frühestens 2040 vom Netz gehen. Zu erwarten ist, dass die AKW für noch längere Zeit betrieben werden und dass dies nach der so genannten Salami-Taktik durchgesetzt werden soll.
Als Konsequenzen sind mit mehr radioaktivem Müll, einer erhöhten Anzahl Krebskranker in der Nähe von Atomanlagen und generell mehr Risiko aufgrund alter Atomanlagen zu rechnen. Für die Konzerne hingegen bringt die Verlängerung der Laufzeit einen hohen Profit mit sich, und die Kosten dafür wird die Bevölkerung zu tragen haben. weiterlesen »
Das Zero-Emissions-Race startete am 16. August in der Schweiz und führt die Teilnehmer rund um den Erdball durch Städte wie Berlin, Lissabon, Los Angeles, San Francisco, Shanghai und Moskau. 80 Tage später sollen sie das Ziel in der Schweiz wieder erreichen.
Vor vier Tagen starteten die E-Mobile auf dem Platz der Nationen in Genf zu ihrer 30.000 km langen und 16 Länder durchquerenden Tour. Die Gefährte werden einzig mit erneuerbarer Energie betrieben und stoßen somit keine umweltschädlichen Treibhausgase aus.
Der Initiator des Zero-Emissions-Race Palmer äußerte sich folgendermaßen: „Wir zeigen, dass elektrische Mobilität und erneuerbare Energien einen Weg zu einem ökologisch ausgeglichenen Leben auf diesem Planeten bieten.”
An dem umweltfreundlichen Rennen beteiligen sich vier Teams aus Südkorea, Australien, Deutschland und der Schweiz. Ursprünglich wollte sich ein spanisches Team am Rennen beteiligen, jedoch gab es technische Probleme, die die Teilnahme verhinderten. Stattdessen wurde von dem Initiator ein Berliner Team dazu geholt.
Die Teams besuchen 150 Städte weltweit und werben dabei für den Einsatz und die Weiterentwicklung von E-Mobilen.
Zwischen dem 29. November und dem 10. Dezember soll in Cancún in Mexiko eine weiterführende Regelung des Kyoto-Protokolls beschlossen werden, nachdem vorherige Versuche ohne Ergebnis waren. Die Teams des Zero-Emissions-Race werden zu dieser Zeit Cancún erreichen und ihre politische Botschaft versuchen zu übermitteln. Auch wenn die Chancen auf eine Verpflichtung zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes eher niedrig sind, wollen die Initiatoren des Rennens eine Inspiration und einen Denkanstoß liefern. Am Streckenrand stehen Ingenieure und Experten für Gespräche mit Interessierten bereit.
Am 22. Januar sollen die Teams wieder weiterlesen »