Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Archiv: Geothermie

Die Förderungen von Erdwärme-Heizungen werden aktuell von Bund, Länder und Kommunen unterstützt. Zudem fördern unterschiedliche Stromanbieter die Nutzung von Erdwärme-Heizungen durch günstige Stromangebote für die entsprechenden Wärmepumpen. Aufgrund der Unterschiede bezüglich der Förderung sollte man sich bei der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung nach den aktuell geltenden Förderungen erkundigen.

by Jens-Olaf©Flickr

Der Bund hat es sich zum Ziel gemacht, den Anteil an erneuerbaren Energien in der Energieversorgung aufzustocken. Stromnetzanbieter sind nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz dazu verpflichtet, Stromerzeugung durch Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie abzunehmen und dafür eine entsprechende Vergütung zu zahlen.

Welche Wasserpumpen und Erdwärme-Anlagen werden vom Staat gefördert?

Gefördert werden Wärmepumpen mit Effizienz und „besonders innovative Technologien zur Wärme- und Kälteerzeugung”. Eigenbauten, Prototypen und bereits benutzte Erdwärmeanlagen fallen nicht in den Bereich der Förderung.
Voraussetzung für die Förderung von Wärmepumpen ist eine Mindestjahresarbeitszahl bei Neubauten von 4,0 und bei Altbauten von 3,5, da sie sonst nicht als effizient eingestuft werden. Außerdem müssen die Anlagen von einem speziellen fachlichen Unternehmen eingesetzt und auch von diesem abgenommen worden sein.
Die Fördersätze sind nicht gleich hoch. Die staatliche Förderung beläuft sich bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen auf 10 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, jedoch liegt die Höchstförderung bei 2000 Euro pro Wohneinheit. Befinden sich mehr als zwei Wohneinheiten in einem Gebäude, so liegt die Förderung bei maximal 10% der Nettoinvestitionssumme. weiterlesen »


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In Zeiten der steigenden Gaspreise ist es nur sinnvoll, nach Alternativen zur herkömmlichen Heizung zu suchen. Eine Erdwärmeheizung verspricht eine einfache und saubere Lösung, aber Vorsicht, ganz so simpel ist es nicht.

Prinzipiell ist es eine gute Sache, seine Wärmeversorgung unabhängig von Brennstoffen wie Erdgas oder Öl zu machen, nur leider geht es nicht ganz ohne Energie von außen. Das Prinzip einer Erdwärmeheizung funktioniert wie ein Kühlschrank über eine Wärmepumpe, und die braucht Strom.

Geothermie © flickr / Kecko

Ideal wäre es natürlich, über einer heißen Quelle zu wohnen, die ohnehin schon 60° hat. Dann bräuchte man lediglich das Wasser hochzupumpen und könnte damit seinen Bedarf decken.

Aber prinzipiell hat auch Grundwasser mit 3°C immer noch genug nutzbare Wärmeenergie, setzt man es in Relation zum absoluten Nullpunkt von 273° Kelvin.

Bei einer Erdwärmeheizung wird nun Wasser in einem Kreislauf in tiefere und damit wärmere Erdschichten gepumpt. Je nach Platz und geographischen Möglichkeiten stehen verschiedene Systeme zur Nutzung der Erdwärme zu Verfügung.

Erdwärmekollektoren in relativ geringer Tiefe von maximal anderthalb Metern ähneln den Heizschlangen in Fußbodenheizungen. Wesentlich tiefer reichen Erdwärmesonden. Diese Bohrungen erreichen  eine Tiefe von bis zu 100 Metern. Sie sind effektiver als die Kollektoren und verbrauchen weniger Platz, benötigen aber durch die Bohrung auch einen größeren Aufwand. Aber auch über “normale” Grundwasserbrunnen lässt sich Geothermie nutzen.

Dem Wasserkreislauf wird nun die in der “Tiefe” aufgenommene Wärmeenergie durch eine Wärmepumpe entzogen und an den Kreislauf im Haus abgegeben.

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Erdwärme - Island ist Vorreiter

Autor: Sören
abgelegt in: Geothermie

Erdwärme könnte eine Form der Energiegewinnung sein, die die künftige Versorgung abdecken könnte. Allerdings birgt diese Technik auch einige Gefahren. Island ist Vorreiter dieser Technologie.

Erdwärme, oder für Leute vom Fach: Geothermie, ist die Energie- oder Wärmeerzeugung durch die Wärme, die im Erdinneren gespeichert ist.  Diese Form zählt zu den regenerativen Energien und sie kann direkt genutzt werden. Wasser wird ins Erdinnere geleitet, aufgewärmt und wieder hochgepumpt.

Erdwärme-Kraftwerk © Wikipedia.de
Erdwärme sichert die Energieversorgung, ist aber nicht risikolos

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Der Begriff Zeolith-Heizgerät rührt von den griechischen Begriffen zeo (sieden) sowie lithos (Stein) her. Der Ursprung der Zeolith-Heizgeräte ist auf den schwedischen Mineralogen Cronstedt zurückzuführen, welcher im Jahre 1756 entdeckte, dass bestimmte Mineralien bei starker Erhitzung zu brodeln beginnen. Diese Technik wird jetzt mehr und mehr von Herstellern neu entdeckt.
Zeolith-Kristalle bestehen aus einem Gebilde aus Aluminium- und Siliziumoxid, durchzogen von feinen Wasserkanälen. Ab einem gewissen Erhitzungsgrad verdampft eben dieses Wasser und verursacht so das genannte Brodeln.
Das seit einigen Jahren erneut entflammte Interesse an dieser vielfältig einsetzbaren Materie ist unter Anderem darauf zurückzuführen, dass sich die Zeolith-Kristalle aufgrund ihrer hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften als äußerst wertvoll für die umweltschonende Wärmeerzeugung erwiesen haben. Durch das Konzept der Zeolith-Heizgeräte ist es erstmals möglich, den CO2-Ausstoß gegenüber anderen Arten von Niedertemperaturkesseln um fast ein Drittel zu senken und dabei den Normnutzungsgrad gleichzeitig um bis zu 135% zu erhöhen. Dieses innovative Hybridsystem ermöglicht es so, effiziente Brennwerttechnik in Verbindung mit kostenlos verfügbarer Umweltwärme zum Einsatz zu bringen und so die Erzeugung von Primärenergie zugunsten des ökologischen Gleichgewichts zu verringern.
Im Rahmen des Zeolith-Prozesses wird dem Material in einem stetigen Kreislauf Wasser zu- und wieder abgeführt, wodurch Wärme entsteht. Ein Zeolith-Heizgerät bezieht seine Energie zu drei Vierteln mit Hilfe energiesparender Gas-Brennwerttechnik. Diese Technik gilt unter den gängigen Verbrennungstechniken als die umweltschonendste und dennoch effizienteste, da zusätzlich die Wärme aus den Abgasen genutzt wird. Das restliche Viertel Energie wird durch die Verwendung regenerativer Energien generiert.
Dass dieses Heizgerät nicht nur für Neubauten von Interesse ist, ist bedingt durch die einfach durchzuführende Installation und Wartung, was das Gerät auch im Rahmen von Modernisierungen und Sanierungen attraktiv macht.


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