Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Archiv: Windenergie

Offshore: Unfall mit Todesfolge

Autor: franfi
abgelegt in: Windenergie

In der vergangenen Woche ereignete sich ein tragischer Unfall am Windpark Bard Offshore 1 (Nordsee). Bei Arbeiten am Fundament einer Windturbine stürzte ein Installateur in das Meer. Von einem Bergungsteam konnte er zwei Tage später nur noch tot aufgefunden und geborgen werden.

Offshore ©flickr.com / phault
Offshore ©flickr.com / phault

Ungern und mit großem Bedauern musste man in der vergangenen Woche von einem tödlichen Unfall im Rahmen der Bauarbeiten am Windpark Bard Offshore 1 lesen. An dieser Stelle gehen unsere Beileidsbekunden an die Familie und Freunde des verunglückten Industriekletterers.
Nachdem ein ferngesteuerter Tauchroboter den Arbeiter nahe eines Industriepfeilers in der Nacht zum 27.01 entdeckt hatte, konnte der 31-jährige am folgenden Abend nur noch tot geborgen werden.

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Eon: 700-MW-Windpark in der Ostsee

Autor: franfi
abgelegt in: Windenergie

Mit einer Leistung von insgesamt 700 Megawatt (MW) plant der Energiekonzern Eon einen der weltweit größten Offshore-Windparks in der Ostsee.

Offshore-Windpark ©flickr.com / Jose Navas
Offshore-Windpark ©flickr.com / Jose Navas

Etwa 100 Kilometer vor der schwedischen Südostküste will Eon Nordic einen Offshore-Windpark mit 180 bis 230 Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 700 Megawatt bauen. Insgesamt soll die jährliche Stromproduktion circa 3.000 Gigawattstunden betragen. Laut der schwedischen Zeitung Dagens Industri würden sich die Investitionen für ein etwaiges Projekt bei Größenordnungen um die 2,2 Milliarden Euro belaufen. Wie die deutsche Fachzeitschrift Erneuerbare Energien angibt, wolle sich die Konzernzentrale in Düsseldorf aufgrund vieler ungeklärter Parameter aber noch nicht weiter zum Vorhaben äußern.

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Vestas kündigt Sparmaßnahmen an

Autor: franfi
abgelegt in: Windenergie

Der Weltmarktführer im Bereich der Windenergie kündigt an, bis zum Jahresende erhebliche Sparmaßnahmen durchzuführen. Darin sind auch Entlassungen im vierstelligen Bereich inbegriffen.

Windanlagen © Flickr/Lollie-Pop
Grüne Energie © Flickr/Lollie-Pop

Aufgrund des stark gesunkenen Umsatzes im vergangenen Jahr, welcher mit etwa 400 Millionen Euro deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen lag, sowie den weitaus höher als erwarteten Produktionskosten von 125 Millionen Euro kündigte der dänische Turbinenbauer und Weltmarktführer Vestas ein umfangreiches Sparprogramm bis zum Ende dieses Jahres an. Ebenfalls die vom Konzern herausgegebenen zwei Gewinnwarnungen innerhalb von drei Monaten scheinen den Turbinenhersteller zum Handeln gezwungen zu haben.
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Bis 2020 sollen schon zehn Prozent des baden-würrtembergischen Strombedarfs aus heimischer Windenergie erzeugt werden - die grün-rote Landesregierung hat nun den im Herbst angekündigten Entwurf einer “praktisch orientierten Handreichung” vorgelegt.

Windenergie ©flickr.com / realer2k
Windenergie ©flickr.com / realer2k

Darin geht es in erster Linie um den forcierten Ausbau der Windenergie im Bundesland. In der Diskussion um den zukünftigen Windenergieerlass soll auch die Bevölkerung in Baden-Würrtemberg beteiligt werden. Grundziele sind die Beschleunigung des Ausbaus der Windenergienutzung im Südwesten sowie die Erstellung einer einheitlichen Richtlinie für Behörden und gleichermaßen auch Kommunen, Planer, Investoren und Bürger.

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Mitte Dezember reichten die britische Hafengesellschaft Associated British Ports (ABP) und der Groß- und Technologiekonzern Siemens beim Stadtrat von Hull ihren Bauantrag für eine Export- und Produktionsanlage ein.

Siemens ©flickr.com / techweet
Siemens ©flickr.com / techweet

Die Genehmigung der eingereichten Pläne für die Siemensproduktion wird bis etwa Mitte des nächsten Jahres erwartet. Danach soll sich direkt der Baubeginn in der britischen Hafenstadt anschließen. Die Sprecherin der Siemens Wind Power A/S, Meike Wulfers, konkretisierte den Produktionsbetrieb: im Green Port Hull möchte der Konzern eine Produktionsstätte für Maschinenhäuser von Windenergieanlagen errichten. Daneben sollen Büros, Lager- und Logistikbereiche und ein Hubschrauberlandeplatz gebaut werden.

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Die Nutzung von Höhenwinden war dank ihrer vielversprechend großen Geschwindigkeiten seit längerer Zeit in das Blickzentrum diverser Forschungen geraten. Nun gibt eine Studie des Max-Planck-Instituts Ernüchterung.

Höhenwinde nutzen? ©flickr.com / drkaup
Höhenwinde nutzen? ©flickr.com / drkaup

Ursprünglich schätzte man die Energiegewinnungsmöglichkeiten der sogenannten “Jet-Streams”, also jener Winde, die zwischen sieben bis 16km über dem Boden auftreten, dank ihrer hohen Geschwindigkeiten von über 25 Meter pro Sekunde als sehr hoch ein. Doch die Sicht auf vielversprechende Energiegewinnungsraten wurde durch die Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie nun erheblich gedämpft, unter Umständen sogar widerlegt. Denn die Möglichkeiten der Energienutzung scheinen um das 200fache kleiner zu sein, als zunächst angenommen.

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Mindestens 25% ihres Strombedarfs will das Bankenunternehmen Deutsche Bank künftig aus Windenergie decken. Zur Bekräftigung dieser Entscheidung und einer einhergehenden Verpflichtung hat es sich dem Gütesiegel “Windmade” angeschlossen.

Windmade ©flickr.com / green talk
Windmade ©flickr.com / green talk

Das Umweltsiegel unter der Bezeichnung “Windmade” wurde Anfang 2011 vom Windenergie-Konzern Vestas ins Leben gerufen. Das Siegel will es Unternehmen erleichern, ihren Energieverbrauch aus regenerativen Quellen in der Öffentlichkeit darzustellen und zu kommunizieren. Nach einem Zertifizierungsprozess, welcher die Überprüfung der Energiebezüge beinhaltet, dürfen neue Mitglieder das Label tragen. Zu diesen zählen sich mittlerweile fünfzehn weltweit agierende Unternehmen.

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Erneut erzielte der sich auf dem Forschungsgelände in Jaulín bei Zaragoza befindliche Prototyp von Gamesas neuer Windturbine G128-4.5 MW einen neuen Leistungsrekord.

Gamesa ©flickr.com / GhostnikoN
Gamesa ©flickr.com / GhostnikoN

Am 7. November gelang es der Turbine bei einer Betriebsbereitschaft von 100%, satte 97,34 Megawattstunden binnen eines Tages zu produzieren. Dies setzt die Reihe der Rekordleistungen in diesem Jahr fort: bereits am 1. Juni gelang dem Prototyp von Gamesa innerhalb von 24 Stunden eine Stromproduktion von 98,26 Megawattstunden - und das bei Dauerlast möglichen 108 MWh. Bei einer Verfügbarkeit von durchschnittlich über 97% konnte die Turbine seit Jahresbeginn bereits mehr als sechs Gigawattstunden in das spanische Netz einspeisen.

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Das Zentrum für Windenergieforschung For Wind und die Windenergie-Agentur richten als Großakteure der Windbranche den ersten Studiengang im Bereich der Offshore-Windenergie ein.

Hörsaal ©flickr.com / this.is.seba
Hörsaal ©flickr.com / this.is.seba

Im Herbst nächsten Jahres wird das erste tiefergehende Studium der Offshore-Windenergie gestartet. Maßgeblich daran beteiligt sind das Zentrum für Windforschung der Universitäten Hannover, Oldenburg und Bremen sowie die WAB (Windenergie-Agentur). Das neunmonatige, berufsbegleitende Studium ist der erste Aufbau-Studiengang, welcher sich explizit mit der Planung und dem Betrieb von auf hoher See gelegenen Windanlagen beschäftigt. Qualifiziert für das Studium sind sowohl Fachkräfte aus der Wind- und der maritimen Branche als auch aus dem Bereich des Flugzeug-, Automobil- und Maschinenbaus.

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Vestas bekommt Auftrag von Eon

Autor: franfi
abgelegt in: Windenergie

Der Energiekonzern Eon Climate & Renewables GmbH orderte in dieser Woche 89 Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse beim dänischen Windradunternehmen Vestas.

Eon ©flickr.com / enteco
Eon ©flickr.com / enteco

Zwischen den Jahren 2013 und 2014 ist die Installation von insgesamt 267 Megawatt (MW) Leistung für Windparks in Schweden und Großbritannien geplant. Eingesetzt werden sollen hierfür die V112-Turbinen von Vestas, das, so die Unternehmenssprecherin Rikke Tikjøb Christiansen, auf Wunsch des Auftragsgebers Eon zur Zeit noch nicht preisgeben will, um welche Zielprojekte es sich schließlich handelt.

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