Ein breiteres Publikum kann man kaum erreichen, als im Internet. Hier kann man sich einmischen, ohne das Gefühl der Ohmacht, das man hat, wenn die Regierungen darüber verhandeln: Climate 2008.
Naja, gut, das Jahr ist fast zur Neige gegangen, da komm ich mit Climate 2008 an. Aber jeder weiß, es hat sich nicht viel geändert. Die Ziele wurden verlegt oder schlicht nicht erfüllt, die sich die Bundesregierung oder irgendeine andere Regierung sich gaben.

Bei der Climate 2008 dürfen alle Mitreden - bis Freitag
Schon im Februar wurde diese, erste CO2-freundliche Klimakonferenz in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Die virtuelle Konferenz wurde von der Hochschule für Allgemeine Wissenschaften in Hamburg ins Leben gerufen. Unter Leitung von Professor Walter Leal wird erörtert, was getan werden kann um das Klima stabil zu halten und die Nachwirkungen der Klimaerwärmung zu Reduzieren.
Leider ist der Stichtag für Vorschläge bereits mit dem 30. März zu Ende gegangen. Aber vieles spricht für eine Fortsetzung der Diskussion im neuen Jahr.
Dennoch kann man sich bis Freitag - ohne Eintrittspreise und Anreisekosten - dort einmischen und mitdiskutieren. Zudem sollen das neueste Wissen zu dem Thema dargestellt werden. Zu den Kooperationspartner zählen unter anderen der Weltklima-Rat IPCC, der Fürst von Monaco und Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Das Ganze steht unter der Schirmherrschaft der UN.
Und wer jetzt sagt: Aber Hallo, die ganze Energie, die verbraucht wird um die Server am Laufen zu halten - was ist damit? Der sei beruhigt, denn die Energie kommt zu 100 Prozent aus Ökostrom - Wasserkraft sei dank.