Laufwasserkraftwerke erzeugen ökologischen Strom. Dieser Strom wird auf natürliche Weise hergestellt. Antriebskraft ist hier das Wasser.
Die Kraft des Wassers wurde schon vor mehreren tausend Jahren entdeckt. Damals trieb man Mühlen und Sägewerke damit an. In unserer Zeit dienen die Laufwasserkraftwerke als Stromerzeuger.
Die Laufwasserkraftwerke – Die Funktion
Bei einem Laufwasserkraftwerk wird das Wasser eines Flusses angestaut und das durchfließende Wasser wird durch Turbinen geleitet, die einen Generator antreiben, der den Ökostrom erzeugt. Da das Wasser nicht gespeichert werden kann, produzieren diese Kraftwerke durchgängig Strom, auch wenn die Strommenge vom Wasserstand des Flusses abhängt.
Anderes als bei Talsperren ist der Höhenunterschied bei Laufwasserkraftwerken sehr gering. Das Wasser kann dadurch einen sehr niedrigen Druck aufbauen. Deshalb werden diese Anlagen auch als Niederdruckkraftwerke bezeichnet.
Trotz des geringen Höhenunterschiedes im Wasserlauf kann Schifffahrt durch den Bau von Schleusen betrieben werden. Der Einzige Nachteil an Laufwasserwerken ist, dass mit dem Bau von Schleusen, Staumauern und Kraftwerken in die Fluss-Dynamik eingegriffen Wird. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass der Nährstoffgehalt im Wasser nicht gleichmäßig verteilt ist.