Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Mitte Dezember reichten die britische Hafengesellschaft Associated British Ports (ABP) und der Groß- und Technologiekonzern Siemens beim Stadtrat von Hull ihren Bauantrag für eine Export- und Produktionsanlage ein.

Siemens ©flickr.com / techweet
Siemens ©flickr.com / techweet

Die Genehmigung der eingereichten Pläne für die Siemensproduktion wird bis etwa Mitte des nächsten Jahres erwartet. Danach soll sich direkt der Baubeginn in der britischen Hafenstadt anschließen. Die Sprecherin der Siemens Wind Power A/S, Meike Wulfers, konkretisierte den Produktionsbetrieb: im Green Port Hull möchte der Konzern eine Produktionsstätte für Maschinenhäuser von Windenergieanlagen errichten. Daneben sollen Büros, Lager- und Logistikbereiche und ein Hubschrauberlandeplatz gebaut werden.

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Vergangene Woche stellte der Projektentwickler aus Erlangen, Solar Millennium, seinen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Fürth.

Solar Millennium ©flickr.com / CAMPUS OF EXCELLENCE
Solar Millennium ©flickr.com / CAMPUS OF EXCELLENCE

Für die Kenner der Branche zeichnete sich die Konsequenz des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens schon seit Monaten ab. Denn schon als der Erlanger Projektentwickler seine laufende Projektpipeline in den USA an den Branchenkollegen Solarhybrid verkaufen wollte, ließen sich unternehmensinterne Schwierigkeiten vermuten. Seit Monaten schon kämpfte die Unternehmung um ihr Überleben und kam seit Oktober kaum noch aus der negativen Berichterstattung heraus. Auch die Forderung auf Schadensersatz vom Ex-Vorstand Utz Claasen sowie der Rücktritt des Firmengründers Hannes Kuhn zeugten nicht von einer sonderlich stabilen Firmenlage.
Schließlich sank auch die Aktie an der Börse von zuletzt 1,10 Euro auf 45 Cent pro Papier.

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Für ihre Entwicklungsarbeit an organischen Solarzellen zeichnete der Bundespräsident Christian Wulff  kürzlich die Dresdener Unternehmung Heliatek aus.

Deutscher Zukunftspreis ©flickr.com / hilbsch
Deutscher Zukunftspreis ©flickr.com / hilbsch

Zusammen mit seinen Forschungspartnern erhielt das Unternehmen den Deutschen Zukunftspreis 2011 für seine Anwendung der Dotierung auf organische Halbleiter, deren Massenfertigung noch Mitte 2012 starten soll. Beteiligt an dieser Arbeit sind neben Heliatek seine Partnerfirma Novaled, seines Zeichens Hersteller organischer LEDs, das Institut für angewandte Photophysik der Technischen Universität Dresden und das ebenfalls in Dresden ansässige Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme.

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Die Erneuerbaren Energien nehmen im Jahr 2011 den zweitgrößten Anteil im Strommix ein. Damit ziehen sie erstmals an der Kernenergie und der Steinkohle vorbei.

Strommast ©flickr.com / Bluespete
Strommast ©flickr.com / Bluespete

Wie aus den Schätzungen des Bundesverbands der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2011 hervorgeht, ist die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in diesem Jahr auf ein Rekordhoch von 19,9% des gesamten Stromverbrauchs gewachsen. Damit steht nur noch die Braunkohle mit einem Anteil von 24,6% auf Platz 1 vor der grünen Energie.

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Als die Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien im südostasiatischen Staat Malaysia am 1. Dezember an den Start ging, fand sie in der Solarstrombranche regen Zuspruch: innerhalb von wenigen Stunden war das Förderkontingent ausgelastet.

Malaysia ©flickr.com / rushmooradt
Malaysia ©flickr.com / rushmooradt

Die staatliche Förderung für erneuerbare Energien löste vor einigen Tagen einen regelrechten Run aus: nur wenige Stunden dauerte es, bis über die Server zur Onlineanmeldung so viele Anträge zur Projektförderung eingingen wie politisch vorgegeben möglich waren. Nach 209 Anträgen und einer stärkeren Serverbelastung als durch Stresstests erprobt, war der Zubaudeckel bereits erreicht.

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Lange haben die Verhandlungen gedauert. Nachdem das Ende des Klimagipfels in Durban ursprünglich bereits am Freitag sein sollte, gingen die Gespräche in die Verlängerung und fanden letztlich den Schluss am Sonntagmorgen um vier Uhr - allerdings ohne die Vertreter einiger Inselstaaten.

Klimagipfel in Durban ©flickr.com / Utenriksdept
Klimagipfel in Durban ©flickr.com / Utenriksdept

14 Tage lang verhandelten die Vertreter von den 193 beteiligten Staaten auf der bisher längsten Klimakonferenz, die aufgrund der schleppenden Verhandlungen in eine Verlängerung von 36 Stunden gehen musste. Am Ende jedoch konnten sich die Staaten zumindest über einen gemeinsamen Fahrplan bis 2020 einigen, in welchem jedoch noch viele Steine aus dem Weg geräumt werden müssen..

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Die Nutzung von Höhenwinden war dank ihrer vielversprechend großen Geschwindigkeiten seit längerer Zeit in das Blickzentrum diverser Forschungen geraten. Nun gibt eine Studie des Max-Planck-Instituts Ernüchterung.

Höhenwinde nutzen? ©flickr.com / drkaup
Höhenwinde nutzen? ©flickr.com / drkaup

Ursprünglich schätzte man die Energiegewinnungsmöglichkeiten der sogenannten “Jet-Streams”, also jener Winde, die zwischen sieben bis 16km über dem Boden auftreten, dank ihrer hohen Geschwindigkeiten von über 25 Meter pro Sekunde als sehr hoch ein. Doch die Sicht auf vielversprechende Energiegewinnungsraten wurde durch die Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie nun erheblich gedämpft, unter Umständen sogar widerlegt. Denn die Möglichkeiten der Energienutzung scheinen um das 200fache kleiner zu sein, als zunächst angenommen.

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Lange lagen die Aktivitäten des schwedischen Energiekonzerns Vattenfalls in den Plänen, ein CCS-Demonstrationsprojekt in Deutschland zu bauen - bis auf weiteres ist dieses Vorhaben nun gestoppt.

Kein CCS ©flickr.com / boeseraltermann
Kein CCS ©flickr.com / boeseraltermann

Zur Freude der Deutschen Umwelthilfe und aller Vertreter der “echten” grünen Energieversorgung erteilte der Energieversorger Vattenfall am gestrigen Tag das Aus für das von ihm geplante CCS (Carbon Capture and Storage)-Demonstrationsprojekt im niederlausitzschen Jänschwalde in Brandenburg. Begründet wird dieser Schritt mit der andauernden Entscheidungslosigkeit bezüglich der Entwicklung eines deutschen CCS-Gesetzes.

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Mindestens 25% ihres Strombedarfs will das Bankenunternehmen Deutsche Bank künftig aus Windenergie decken. Zur Bekräftigung dieser Entscheidung und einer einhergehenden Verpflichtung hat es sich dem Gütesiegel “Windmade” angeschlossen.

Windmade ©flickr.com / green talk
Windmade ©flickr.com / green talk

Das Umweltsiegel unter der Bezeichnung “Windmade” wurde Anfang 2011 vom Windenergie-Konzern Vestas ins Leben gerufen. Das Siegel will es Unternehmen erleichern, ihren Energieverbrauch aus regenerativen Quellen in der Öffentlichkeit darzustellen und zu kommunizieren. Nach einem Zertifizierungsprozess, welcher die Überprüfung der Energiebezüge beinhaltet, dürfen neue Mitglieder das Label tragen. Zu diesen zählen sich mittlerweile fünfzehn weltweit agierende Unternehmen.

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Auf der diesjährigen Agritechnica in Hannover konnte die Bebra Biogas Holding AG einen Großauftrag für eine 3-MegaWatt-Biogasanlage in Osteuropa für sich sichern.

Biogasanlage ©flickr.com / 100ee-Regionen
Biogasanlage ©flickr.com / 100ee-Regionen

Als internationale Ausstellung für Landwirtschaftstechnik zählt die Agritechnica weltweit zu den wichtigsten Messeveranstaltungen ihrer Art. Für die Hamburger Bebra Biogas Holding AG entpuppte sich die Veranstaltung gar als deutlicher Gewinn. Sie erhielten von einem bisher nur als international agierende Investorengruppe benannten Auftraggeber einen Großauftrag für eine 3-MW-Biogasanlage mit der Aussicht auf 40 weitere Anlagen in den nächsten zehn Jahren.

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