Es ist das erste Hallenbad in Deutschland, welches in der Technologie eines Passivbaus in Betrieb genommen wurde. Auch der weitere Wärmebedarf wird ressourcenfreundlich gedeckt: das Hallenbad nutzt die Abwärme aus Biogas.

Hallenbad ©flickr.com / Gemeinde Ispringen
Im Jahr 2006 entschied die Stadt Lünen in Westfalen die Neuordnung ihrer Bäder in einem Ratsbeschluss. Dabei sollten nicht etwa die zum Teil in den 50er Jahren erbauten Bäder grundsaniert werden werden. Man beschloss einen Bau in Form eines neuen Hallenbads, welches die (Schwimm-)Flächenkapazitäten aller vier vereinigen sollte. Ohne Grundstücks- und Erschließungskosten kostete der Neubau im Passivhausstandard 11,5 Millionen Euro und ist damit das erste Hallenbad, das in der Passivhaustechnologie erbaut wurde.
Gegen den massiven Preisverfall innerhalb der Photovoltaik-Branche reagieren die Hersteller mit neuen Ideen und Produkten und zeigen, dass die kristalline Solartechnik noch längst nicht am Ende angekommen ist.
Auf den starken Preisverfall in der Branche kontert das im Weltmarkt aufstrebende deutsche Unternehmen Q-Cells mit neuen und innovativen Produkten. So stellte Q-Cells auf der Hamburger EU PVSEC seine neuen Quantum-Zellen vor, welche als Monokristalline mit einem Wirkungsgrad von beachtlichen 20,2% glänzen, polykristallin erreichen die neuen Zellen einen Wirkungsgrad von 19,5%. Die Quantum-Zellen sind die dritte Generation von Q-Cells, welche im nächsten Jahr auf den Markt gebracht werden soll.
Die Globalisierung in der Frage der regenerativen Energie ist im vollsten Gang - der Marktführer der Windenergie, Gamesa, will in Brasilien einen großen Wachstumsmarkt im Bereich der Windradproduktion erschaffen und von da aus die Lieferung an andere südamerikanische Länder vornehmen.

Gamesa ©flickr.com / GhostnikoN
Die Produktion ihrer neuen 2-Megawatt-Serie mit Rotorendurchmesser von 90 bis 97 Metern hat laut offizieller Bekanntgabe dabei bereits sechs Monate nach Ankündigung einer Fertigungs- und Verkaufsstelle im nordöstlichen Camaçari des Bundesstaates Bahía begonnen. Laut eigenen Aussagen war dies der Beginn, Brasilien in der Mittelfrist zu einem der Kern-Wachstumsmärkte des Produzenten Gamesa zu machen.
Mittels organischer Solarzellen ist es möglich, auch mit den Fassaden eines Gebäudes Energie aus Sonnenkraft zu erzeugen. Farbliche Anpassungsmöglichkeiten, ein niedriger Preis und hohe Flexibilität eignen sich gut, um etwa großflächige Areale wie die in Großstädten zu nutzen.

Solarenergie im Fassadenbau ©flickr.com / Stahl und Glas - steel and glass
Zum ersten Mal werden organische Solarzellen im Hausfassadenbau eingesetzt. Sie lassen sich deshalb günstig in die bisher nur wenig genutzten Fassadenflächen integrieren, weil deren Toleranz gegenüber Verschattungen oder schlechten Einstrahlungsverhältnissen markant hoch ist.
Es ist ein Farbstoff in den organischen Solarzellen, welcher bei Solareinstrahlung Elektronen abgibt. Der nötige Stromfluss erfolgt also durch eine elektrochemische Reaktion. Dabei sind die Solarzellen ungewohnt flexibel in ihrer Gestalt: in beliebigen Farben, Farbmischungen oder auch halbtransparent wissen die dünnen, leichten und flexiblen Solarzellen den geneigten Bauherren zu überzeugen.
Ab dem ersten September beherbergt der deutsche Energiemarkt einen Öko-Versorger mehr: das weltweit ambitionierte “Polarstern” betritt als unabhängiges Unternehmen den Versorgermarkt.
Neben Lichtblick, EWS, Greenpeace Energy und Naturstrom wird sich ab dem ersten September der fünfte Ökostromanbieter an den Markt begeben, der einen aus ausschließlich regenerativen Energiequellen gewonnenen Strom vertreibt. Weil der Konzern die Energiewende mitnichten nur als nationale, sondern als globale Herausforderung versteht, erklärt sich sein weitreichendes Engagement: aus seinen Verkäufen will das Unternehmen diverse Ökoprojekte sowohl in Deutschland als auch in Entwicklungsländern realisieren. weiterlesen »
Eine neue Grafik der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) zeigt den Anteil der Palmölproduktion für die energetische Endnutzung gegenüber derer für Nahrungsmittel und Industrie.

Palmölproduktion 2010 ©Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe
Die FNR wertete die Zahlen vom Hamburger Analysten Oil World sowie den Angaben des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé aus und kam zu interessanten Zahlen. Von dem Ergebnis der weltweiten, 53 Tonnen schweren Palmölproduktion im Jahr 2010 entfielen 71,1% auf Nahrungsmittel, 24,2% auf Seifen und ähnliche kosmetische Produkte sowie Kerzen. Die energetische Nutzung des Palmöls beläuft sich auf knapp fünf Prozentpunkten. Das ist in soweit als interessant einzustufen, weil es der Argumentation “Sündenbock Bioenergie” den Wind aus den Flügeln nehmen dürfte.
Der große Anlagenkonzern der Windenergie, Vestas, hat einen neuen Auftrag aus den USA bekommen. Gleich 112 Windräder gilt es ab dem kommenden Jahr zu bauen.

Windenergie ©flickr.com / Puget Sound Energy
Für ein bisher auf unbekannten Boden und unter unbekannten Namen geplantes Windpark-Projekt mit Baubeginn im ersten Halbjahr des kommenden Jahres hat der dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas einen 202-Megawatt-Auftrag an Land gezogen. Insgesamt 112 Turbinen des Typs V100-1.8 möchte der Groß(energie)konzern E.on in einem Windpark in Nordamerika verbauen. Dieser Turbinentyp sei, so die Vestas-American-Wind-Technology-Chefin Martha Wyrsch, im speziellen für Gebiete mit wenig Windaufkommen entwickelt worden.
In Baden-Würrtemberg machen unsere süddeutschen Freunde zur Zeit mit interessanten Bürgersolaranlagen auf sich aufmerksam. So hat die Agentur für Erneuerbare Energie (AEE) einer Gemeinde jüngst den Titel “Energie-Kommune” verliehen.
Nach Bayern etablierte sich Baden-Würrtemberg bisher zum zweitgrößten Solarstromproduzenten Deutschlands - doch auch in Sachen Bürgerbeteiligungen sind sie Vorreiter des Landes. Wie die Agentur für Erneuerbare Energien bekannt gab, zeichnete sie die Gemeinde Weissach im Tal (nicht weit von Stuttgart) mit dem Titel “Energie-Kommune” des aktuellen Monats August 2011 aus. Etabliert wurde dieser Titel zur Ehrung vorbildlicher, kommunaler Energie-Projekte. So zeige die Energie-Genossenschaft Weissacher Tal beispielhaft, wie der Ausbau von erneuerbaren Energien von Bürgern und Kommune Hand in Hand erfolgreich gestaltet werden könne.
An der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen wurde der neue Bachelor-Studiengang “Energy Science” eingeführt und setzt sich in seinem Aufbau von vergleichbaren bereits eingerichteten Studiengängen in Deutschland ab.

Hörsaal ©flickr.com / this.is.seba
Neu ist in erster Linie die bisher so noch nicht dagewesene Verbindung zwischen den Naturwissenschaften und der Energietechnik. Insgesamt acht Semester lang werden sich die Abiturienten mit Hochschulreife ab dem kommenden Wintersemester 2011/2012 sowohl die Grundlagen in den Naturwissenschaften als auch jene der Energiewissenschaften aneignen können. Ungewohnt viel später beginn die Einschreibungsfrist erst am 19. September und endet am 31. Oktober, eine Zulassungsbeschränkung besteht für dieses Jahr noch nicht.
Die WindMW GmbH, ein unter der Kontrolle von Blackstone (NYSE: BX) befindliches Unternehmen hat die Finanzierung des Offshore-Windpark Projekts “Meerwind” abgeschlossen.

Offshore-Windpark ©flickr.com / Jose Navas
Der Offshore-Projekt “Meerwind” versteht sich als der größte deutsche Windpark mit abgeschlossener Finanzierung. Es sind private Investoren, welche den rund 50km von der deutschen Nordseeküste entfernten Windpark stämmen werden.
Der Bau des 80 Turbinen umfassenden Windparks mit einer Leistung von 288MW wird zeitnah beginnen und voraussichtlich bis 2013 abgeschlossen sein.