Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Es werde Licht, so hieß es bereits in der Bibel. Licht, das mittels Glühlampen entsteht, ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Aus umweltfreundlichen und kosteneinsparenden Gründen wurden nun die Stromsparlampen ins Leben gerufen und sollen sukzessiv die alten Glühbirnen ablösen.

Energiesparlampe Tobias Mandt©Flickr

Durch Energiesparlampen werden etwa 80 Prozent gegenüber der herkömmlichen Glühbirne an Stromkosten gespart. Hinzu kommt, dass sie fast unverwüstlich sind. Ein Test hat ergeben, dass die Birnen auch noch nach 19.000 Stunden unermüdlich weiter brennen, während herkömmliche Lampen bereits nach 1.000 Stunden aufgeben. weiterlesen »


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Die Subventionierung von Solarstrom wird voraussichtlich bereits im Sommer 2010 um bis zu 30 Prozent zurückgefahren. Die geplante Förderkürzung für Solarstromproduzenten ist in der Branche auf scharfe Kritik gestoßen, die Bundesregierung sowie Verbraucherschützer halten die Absenkung jedoch für notwendig.

Solarmodul ©Flickr/Pink DispatcherUm eine Über-Subventionierung von Solarenergie zu unterbinden, plant die schwarz-gelbe Regierung bereits im April 2010 eine Drosselung der Zuschüsse um bis zu 17 Prozent. Im Februar soll über die Gesetzesvorlage des Bundesumweltministeriums entschieden werden. weiterlesen »


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Laut einer  Forsa-Umfrage zur Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in Deutschland von Mitte Dezember 2009 wünscht sich die Mehrheit der Deutschen einen weiteren starken Ausbau  Erneuerbarer Energien.

© Agentur für Erneuerbare EnergienNach der Forsa-Umfrage, die dreimal im Jahr von der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegeben wird, möchten die Deutschen den Ausbau und die Förderung im gleichen Umfang beibehalten. 95 Prozent der Befragten halten dies für außerordentlich wichtig und rund 80 Prozent wünschen sich ihren Strom aus regenerativen Quellen. Der Geschäftsführer der Agentur Jörg Mayer  stellte dazu fest: „Trotz kontroverser Diskussion um die Energiepolitik der Zukunft ist die hohe Akzeptanz Erneuerbarer Energien seit Jahren ungebrochen.“

Windkraftanlage in Wohnortnähe? Kein Problem!

Die Menschen hatten bei der Umfrage auch die Wahl und entschieden sich gegen die Energieträger Kernkraft, Gas und Kohle. 81 Prozent wünschen sich dagegen einen stärkeren Ausbau von Erneuerbaren Energien, 76 Prozent sind mit der jetzigen Förderung zufrieden, knapp 20 Prozent möchte den Ausbau drosseln. Selbst die bisher umstrittenen Windkratanlagen in der Nähe von Wohnorten kommen dabei gut weg: „Wer Erneuerbare Energien bereits aus der eigenen Umgebung kennt, bewertet sie sogar überdurchschnittlich gut. Beispiel Windenergie: 55 Prozent der Gesamtbevölkerung stehen Windkraftanlagen positiv gegenüber. In der Gruppe, die Windräder in der Nachbarschaft haben, wächst die Zustimmung auf 74 Prozent“, so Mayer. Solaranlagen wünschen sich die meisten Bürger (76 Prozent) in ihrer Nachbarschaft. weiterlesen »


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Die Energiepolitik der deutschen Bundesregierung basiert auf drei Säulen: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Trotz angestrebter Planungssicherheit kommen mit der neuen Regierungskoalition auch Änderungen in der Energiepolitik auf uns zu.

Die deutsche Energiepolitik wird maßgeblich durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie formuliert, gesteuert und umgesetzt. Für die Regulierungen im Bereich Erneuerbarer Energien ist das Bundesumweltministerium federführend, bei Forschungsprojekten das Bundesforschungsministerium. Trotz der neuen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP im Bundestag haben sich die Ziele der Energiepolitik nur wenig verändert. Die drei Parteien halten am Ausbau Erneuerbarer Energien fest. 

Bundesregierung setzt in ihrer Energiepolitik weiterhin auf Kernenergie

Koalitionvertrag zwischen CDU/CSU und FDPUnterschiede zur Vorgängerregierung bestehen am deutlichsten in der Behandlung der Frage zur Nutzung von Kernenergie – ein heiß umkämpftes Thema im Wahlkampf. CDU/CSU und FDP lösen nun ihr Wahlkampfversprechen ein: Mit ihnen wird es möglich sein, Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke auszuhandeln, was viele Betreiber wie RWE oder Vattenfall bereits genutzt haben, ihre Ambitionen hinsichtlich der Erforschung alternativer Energien zurückzufahren. Dem will Bundeswirtschaftsminister Brüderle entgegenwirken, indem er Gegenleistungen für die Laufzeitverlängerung in Form von Investitionen in Erneuerbare Energien verlangt. Die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie niedrig bleibende Energiepreise sollen Protestler milde stimmen, zumal die Regierungskoalition in ihrer Vereinbarung davon spricht, dass so auch die Abhängigkeit vom ausländischen Energiemarkt verringert werde sowie die Klimaschutzziele leichter erreicht werden.

Klimaschutz ist fest mit Energiepolitik verwoben

Laut des Koalitionsvertrages der Regierungskoalition steht der Klimaschutz bei der Energiepolitik im Mittelpunkt. Weiterhin sieht sie ihn als einen Anreiz, neue Technologien zu erforschen, um deutsche Unternehmen international in die „Technologieführerschaft“ zu versetzen – wie beispielsweise bei den großen Energie-Infrastrukturprojekten Nordstream, Nabucco, LNG und DESERTEC. Bis zum Jahr 2020 will die deutsche Regierung es schaffen, durch ihre Regulierung die Treibhausgas-Emissionen von CO2 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Im Jahr 2011 soll hierfür das Integrierte Energie- und Klimaprogramm von 2010 weiterentwickelt werden. weiterlesen »


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Sich am Pelletofen wärmen – dafür entscheiden sich immer mehr Menschen, um Heizkosten zu sparen und gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt zu tun.

Pellets bobjudge©Flickr

Holzpellets bestehen aus ungenutztem Restholz, welches direkt aus dem Wald stammt, sowie aus Holzresten nach der industriellen Verarbeitung und Altholz. Sie zählen zur Bioenergie, da der Ausstoß von CO2 bei der Verbrennung von Pellets genauso hoch ist, wie der Baum während seines Wachstums absorbiert hat.

Pellets als neue Bioenergie

Seit dem 1. Januar 2010 besteht eine neue EU-Norm (EN 14961-2), nach der die Qualität von Holzpellets zertifiziert wird. Maßgeblich ist dabei die Holzpelletsklasse A1, die dem Verbraucher die effizienteste Variante eines Pelletsproduktes anzeigt. Das Unternehmen Bayernpellets GmbH produziert bereits nach dem neuesten Stand der Technik. In Planung sind weitere Produktionsanlage für Holzpellets in ganz Deutschland, um die Produktion und Versorgung mit dem boomenden Brennstoff stabil zu halten.

In Bayern sind die Kosten für Pellets am geringsten

Pellets sind im regionalen Vergleich am günstigsten in Bayern zu bekommen – im Schnitt werden dort weiterlesen »


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Die Energienachfrageprognose sinkt. Verantwortlich dafür ist die IEA, das Institute of Economic Affairs. Die Wirtschaftskrise kann also auch Vorteile haben. Denn die Nachfrage nach Energie, sowie nach verschieden Rohstoffen, wurde durch einen sehr hohen Konsum in den USA nach unten gedrückt.

Die neue Energienachfrageprognose bringt auch alte Prozesse wieder zum Laufen und  zum Stillstand. Zwar verlängert sich nun der Zeitraum bis zur Erschließung von weiteren alternative Energien aber im Gegenzug könnte die Klimaproblematik ein wenig auf der Strecke bleiben, ob der Prognose.

Energienachfrageprognose©flickr/mikebaird

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Die SWM (Stadtwerke München) will München bis 2025 zur ersten Großstadt mit 100% Ökostrombezug aus eigenen Anlagen machen. Die Ausstellung „Ausbauoffensive erneuerbare Energien“ soll Kunden und Interessierten noch bis zum 1. November 2009 über den Stand der Dinge und weitere Pläne in der Energieversorgung einen Überblick verschaffen.

SWM Ausstellung in München - Ausbauoffensive erneuerbare Energien ©Flickr.com/Design Conversation

SWM Ausstellung in München

Im Rahmen des „Münchener Klimaherbstes“ stellen die SWM seit dem 19. Oktober 2009 im Zollgewölbe auf der Praterinsel in der Ausstellung „Ausbauoffensive erneuerbare Energien“ für ihre Kunden zur Schau, wie die Umstellung auf umweltfreundliche Energien aus eigenen Anlagen sich bisher gestaltet und wie die Entwicklungen der Stadt in Zukunft auf diesem Gebiet aussehen sollen. Noch bis zum 1. November haben interessierte Kunden die Möglichkeit die Veranstaltung zu besuchen.

Ausbauoffensive erneuerbare Energien

Ziel der „Ausbauoffensive Erneuerbare Energien“ der SWM ist es bis 2015 zu 100% alle 800.000 Münchner Privathaushalte mit Ökostrom zu versorgen, bis 2025 alle Haushalte und Unternehmen. Damit wäre München  mit einem Strombedarf von 7,5 Milliarden Kilowattstunden die erste deutsche Großstadt, die diesen lobenswerten Anspruch erfüllt. 9 Milliarden Euro wollen die SWM sich diese Umstrukturierung kosten lassen. Besondere Schwerpunkte sind dabei auf die Bereich Geothermie- und Biomasse Anlagen, Beteiligungen an Off- und Onshore-Windkraftanlagen, Solarenergie und Wasserkraftanlagen gelegt. weiterlesen »


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Investmentfonds für alternative Energie werden immer beliebter. Kein Wunder, denn aufgrund der globalen Erwärmung ist die Nachfrage nach diesen Energien extrem gestiegen. Und von diesem Boom wollen natürlich auch die Energie-Fonds profitieren.

Robin Batchelor, Mitglied im Fondsmanagement des BlackRock New Energy Fund, erklärte jüngst, dass ein großer Teil des Geldes, im Kampf gegen die Rezession, in den Sektor der erneuerbaren Energien fließt. Alternative Energie als Geldanlage zu nutzen wird also zum neuen Trend. Saubere Energie bedeutet eine positive Zukunft für uns alle. Und nach Ökostrom und Co. sollte man nun auch über grüne Geldanlage nachdenken. Mehr zum Thema Ökostrom kann man unter anderem auch hier erfahren.

Investmentfonds für alternative Energie©flickr/Rennett Stowe

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Der Masterstudiengang ‘Regenerative und Rationelle Gebäudeenergiesysteme’ an der Fachhochschule Magdeburg - Stendal soll den Sudierenden eine Vertiefung in der regenerativen Energietechnik und der Anwendung im Bereich der Gebäudesystemtechnik vermitteln und somit auf die sogenannten Green Jobs vorbereiten.

Masterstudiengang ‘Regenerative und rationelle Gebäudeenergiesysteme’ ©Flickr.com/ NazarethCollege

Masterstudiengang ‘Regenerative und rationelle Gebäudeenergiesysteme

Im Masterstudiengang ‘Regenerative und rationelle Gebäudeenergiesysteme’, der deutschlandweit einmalig an der Fachhochschule Magdeburg- Stendal angeboten wird, lernen Studierende aus technischen Studiengängen wie Maschinenbau und Elektrotechnik die Planung, Anwendung und Umsetzung von regenerativen und rationellen Gebäudeenergiesystemen über 3 Semester. Inhaltlich befasst sich der Studiengang sowohl mit Analyse und Aufbau, als auch dem effizienten Betrieb von Anlagen der Wärme-, Kälte- und Elektrizitätsversorgung von Gebäuden. Die Konzentration liegt dabei auf Techniken der effizienten Endenergiebereitstellung und der Anwendunng und Einbeziehung von neuen, regenerativer Techniken wie Solarthermie, Geothermie, Photovoltaik aber auch der Nutzung von Biomasse. Darüber hinaus werden Wissen in nicht-technischen Bereichen wie z.B. Projektmanagement vermittelt. Abgeschlossen wird das Studium nach Bestehen der 2 Vorlesungssemester mit der selbständigen Erstellen der Masterarbeit. Nach erfolgreichem Abschluss hat man dann den akademischen Titel Master of Engineering, der die jungen Leute auf die sogenannten Green Jobs vorbereiten soll. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Planung und Umsetzung von Energiesparhäusern und Passivhaustechnologien.

Masterstudiengang ‘Regenerative und rationelle Gebäudeenergiesysteme’ an der FH Magdeburg-Stendal

Die sehr schön im Grünen gelegene, seit 1991 bestehende Fachhochschule in Sachsen-Anhalt bietet ihren knapp 5000 Studierenden weitere 50 Studienangebote im Bereich der Ingenieurwissenschaften an. Dabei werden sie von ungefähr 130 Professoren unterstützt und betreut.
Studieninteressierte können sich zum Sommersemester bewerben. Die genauen Termine und Bedingungen zum Zulassungsverfahren erfährt man hier auf der Seite der Fachhochschule Magdeburg-Stendal.


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Alternative Energie und Klimapolitik sind die Punkte an denen sich die Bundestagswahl 2009 entscheiden wird, so munkeln Experten.
Alternative Energie und eine klimafreundliche Politik, das sind nicht nur die Themen, an denen die Wahlversprechen der einzelnen Parteien auseinander klaffen, sondern auch die, an denen sich das Ergebnis der Bundestagswahl am kommenden Sonntag entscheiden wird, wie das Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap herausgefunden hat.

Alternative Energie in den Wahlprogrammen

Das Wahlergebnis ist als richtungweisend für die weiteren Maßnahmen beim Klimaschutz zu verstehen. Der größte Unterschied bei den Wahlversprechen der einzelnen Parteien sind die Vorstellungen vom Zeitpunkt des Ausstiegs aus der Atomenergie, denn um Platz für die regenerative Energie zu schaffen, müssen zuerst die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Während die SPD an dieser Forderung festhält, sogar eine vereinzelte Beschleunigung beim Umstieg auf alternative Energien ins Auge fasst, lehnt die FDP im Gegensatz dazu den Ausstieg aus der Atomkraft komplett ab.

Atomkraft, nein danke! ©Flickr.com/ mackz

Die CDU stärkt ihnen dabei mit einer Forderung nach einer Verlängerung der Atomenergie um weitere 10 Jahre den Rücken weiterlesen »


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