Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Am Sonntag begann die diesjährige World Solar Challenge in Australien. Auf einer 3000km langen Rallye durch Australien kämpfen die Teilnehmer um die Bestplätze - auch eine deutsche Mannschaft ist dabei: das Team der Hochschule Bochum hatte sich qualifiziert.

World Solar Challenge ©flickr.com / Nuon Solar Team
World Solar Challenge ©flickr.com / Nuon Solar Team

Von der Stadt Darwin im Norden Australiens machten sich die 37 Teams mit ihren Solar-Autos am vergangenen Wochenende auf den Weg zum 3000km entfernten Adelaide im Süden des Kontinents, dem Ziel der World Solar Challenge in diesem Jahr. Nachdem die Teams an einem Briefing über die gesamte Veranstaltung teilnahmen und ihre Elektroautos einer Sicherheitsprüfung unterzogen wurden, konnte der Startschuss fallen.

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Tesla Motors, Inc. ist ein Hersteller von Elektrosportwagen mit Sitz in den USA. Am 17. März 2008 begann die Serienproduktion des ersten Modells, dem zweisitzigen Sportwagen Tesla Roadster.

Tesla Roadstar ©Flickr/thelastminute

Martin Eberhard und Marc Tarpenning gründeten das Unternehmen 2003 in San Carlos mit dem Ziel, schnelle Autos zu entwickeln, die Spaß beim Fahren gewährleisten und gleichzeitig energieeffizient sind.

Tesla Motors - Daimler AG im Aufsichtsrat

Die Daimler AG gab im Frühjahr 2009 bekannt, dass sie mit einem Firmenanteil von zehn Prozent bei Tesla Motors einsteigen will, wofür Daimler einen Sitz im Aufsichtsrat des Unternehmens erhält. Am 29. Juni 2010 ging Tesla Motors mit über 13 Millionen Aktien an die Börse, wobei sich das Emissionsvolumen auf 226 Millionen US-Dollar belief. weiterlesen »


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Das Zero-Emissions-Race startete am 16. August in der Schweiz und führt die Teilnehmer rund um den Erdball durch Städte wie Berlin, Lissabon, Los Angeles, San Francisco, Shanghai und Moskau. 80 Tage später sollen sie das Ziel in der Schweiz wieder erreichen.

E-Mobil by electric vehicle fan©Flickr

Vor vier Tagen starteten die E-Mobile auf dem Platz der Nationen in Genf zu ihrer 30.000 km langen und 16 Länder durchquerenden Tour. Die Gefährte werden einzig mit erneuerbarer Energie betrieben und stoßen somit keine umweltschädlichen Treibhausgase aus.
Der Initiator des Zero-Emissions-Race Palmer äußerte sich folgendermaßen: „Wir zeigen, dass elektrische Mobilität und erneuerbare Energien einen Weg zu einem ökologisch ausgeglichenen Leben auf diesem Planeten bieten.”

An dem umweltfreundlichen Rennen beteiligen sich vier Teams aus Südkorea, Australien, Deutschland und der Schweiz. Ursprünglich wollte sich ein spanisches Team am Rennen beteiligen, jedoch gab es technische Probleme, die die Teilnahme verhinderten. Stattdessen wurde von dem Initiator ein Berliner Team dazu geholt.
Die Teams besuchen 150 Städte weltweit und werben dabei für den Einsatz und die Weiterentwicklung von E-Mobilen.

Zwischen dem 29. November und dem 10. Dezember soll in Cancún in Mexiko eine weiterführende Regelung des Kyoto-Protokolls beschlossen werden, nachdem vorherige Versuche ohne Ergebnis waren. Die Teams des Zero-Emissions-Race werden zu dieser Zeit Cancún erreichen und ihre politische Botschaft versuchen zu übermitteln. Auch wenn die Chancen auf eine Verpflichtung zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes eher niedrig sind, wollen die Initiatoren des Rennens eine Inspiration und einen Denkanstoß liefern. Am Streckenrand stehen Ingenieure und Experten für Gespräche mit Interessierten bereit.

Am 22. Januar sollen die Teams wieder weiterlesen »


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MECO World ist ein innovatives Unternehmen, dass sich auf den Bereich der Elektromobilität spezialisiert hat. Made in Tyrol ist das neue Elektroautomobil des umweltbewussten Unternehmens.

Zukunft? Hoffentlich! von frankh©Flickr

MECO World - Das Unternehmen

MECO World ist ein Unternehmen, dass Elektrofahrzeuge, unter anderem auch Elektroautos, herstellt. Innerhalb der Produktion stehen bei MECO World Qualität, Design und Innovation im Vordergrund. Ziel des Unternehmens ist es , leistungsfähige, gleichzeitig aber vor allem umweltschonende Fortbewegungsmittel zu entwickeln und weiterlesen »


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Die Kritik an Kraftstoffen aus Biomasse wie Mais, Weizen und Zuckerrohr geht weit über die Diskussion von Flächen und Gütern zur Nahrungsmittelsicherung hinaus. Auch soziale Standards bewegen sich auf einem katastrophalen Niveau.

Verfolgt man Berichte über die Arbeitsbedingungen auf Zuckerrohrplantagen wie etwa in Brasilien, fühlt man sich unweigerlich in Zeiten der Sklaverei zurück versetzt. So schuften laut einem Artikel der LeMonde diplomatique allein für den Großkonzern Tres Irmaos 1500 Mann mit kaum mehr als einer Machete ausgerüstet auf den riesigen Monokultur Flächen. Die meisten von ihnen sind Saisonarbeiter, die nach Ertrag bezahlt werden.
Zuckerrohr ©flickr / cliff1066
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Die Verbraucherzentrale zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland brachte 2008 eine Broschüre zur gemeinschaftlichen Nutzung von Autos heraus - eine von vielen Möglichkeiten günstig ohne eigenes Auto von A nach B zu kommen.

Die Zahl von 116.000 Kunden in 260 deutschen Städten sprechen für ein recht erfolgreiches Konzept. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Vertrag mit dem örtlichen Carsharing Anbieter – eine Übersicht findet sich hier. Zu der Vertragsvereinbarung gibt es wahlweise auch Einführungstermine zur Vorstellung von geeigneten ortsabhängigen Tarifen, je nachdem ob man viel oder wenig fährt.
Hitchhiking_or_Carsharing © flickr / lanuiop

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Nachdem Biosprit berechtigter Weise in harsche Kritik geraten ist, hat sich in den letzten Jahren eine zweite Generation an Biomasseträgern zur Kraftstoffgewinnung entwickelt.

Bisheriger Bio-Ethanol (basierend auf Zucker und Stärke) oder Biodiesel (basierend auf ölhaltigen Früchten) ist aus Rohstoffen hergestellt, welche mit zu den Grundnahrungsmitteln gehören, wie etwa Mais und Zuckerrohr. Bei Energielieferanten wie Palmöl kommt erschwerend hinzu, dass für den Anbau der Palmplantagen, vorwiegend in tropischen Gebieten asiatischer Länder wie Myanmar und Indonesien, Urwälder gerodet werden. Die Prämisse der 2nd-Generation Biotreibstoffen ist die Verwendung von “non-food” Ressourcen. Damit würden die momentanen Pfeiler der Erzeuger wegfallen; Mais, Weizen, Zucker und Raps (neben anderen weniger bedeutenden Grundnahrungsressourcen).

Jatropha © flickr.com / jurvetson

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Angesichts der wirtschaftlich maroden Lage der Automobilindustrie bewegen sich viele Konzerne plötzlich weg von großen prestigträchtigen Karosserien, hin zu weitaus ökologischeren Modellen.

Technologien welche bis vor einem Jahr noch als nicht marktfähig abgetan wurden, befinden sich nun im Zentrum eines neu entbrannten Wettbewerbs. Hier geht es jetzt nicht etwa um die Befriedigung der Bedürfnisse vergnügungssüchtiger Autonnarren, sondern um Spriteinsparung, Energieeffizienz, CO2 Minderung oder gar Umstieg auf Motoren, betrieben von alternativen Energiequellen wie Erdgas und Elektrizität oder zukunftsschwangeren Ressourcen wie Biomasse (BtL, Lignocellulose, usw.) und Wasserstoff (siehe Brennstoffzellen bei Autos).

E-Motor: General Electric I-16 Cutaway, 1945

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Bekanntlich sollen Autofahrer möglichst wenig Alkohol vor einer Fahrt zu sich nehmen. Für ihre Fahrzeuge könnte der Umwelt zu Liebe das genaue Gegenteil gelten.

Denn Autos, die mit Ethanol (die chemische Bezeichnung von Alkohol) statt herkömmlichen Benzin betrieben werden, schonen nicht nur fossile Ressourcen, sondern sparen auch CO2 ein. Umweltaktivisten setzen deshalb auf den Kraftstoff E 85, der sich zu 85 Prozent aus Ethanol und zu 15 Prozent aus Benzin zusammensetzt.

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elektrischer Kutschenwagen von Siemens, Berlin 1882 @ wikipediaIn der Pionierzeit des Automobilbaus, also vor 1900, waren Elektroautos Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor überlegen. Verschiedene Quellen berichten, dass in Schottland schon 1839 das erste elektrisch betriebene Fahrzeug gebaut wurde. In Deutschland führte Werner von Siemens 1882 einen elektrisch angetriebenen Kutschenwagen vor (Foto links). Im Dezember 1898 stellte ein französischer Rennfahrer mit dem Elektroauto „Jeantaud Duc“ den Geschwindigkeitsrekord von 62,78 km/h auf. Diese Zeit wurde in den folgenden Jahren (natürlich ebenfalls mit Elektroautos) mehrmals überschritten bis man die magische 100 km/h Marke erreichte. Ab der Jahrhundertwende nahmen Autos mit Verbrennungsmotor die Oberhand. Elektromotoren konnten nicht mit deren Reichweite mithalten und wurden völlig vom Markt verdrängt.

1899 erreichte der Franzose Camille Jenatzy mit diesem Elektromodell 105,88 km/h © wikipedia

Angesichts steigender Ölpreise und verheerender Umweltverschmutzung ist es höchste Zeit für ein Comeback. In den 1990er Jahren konstruierten VW und General Motors Elektroautos, deren Produktion allerdings schnell eingestellt wurde. Auch die Bemühungen anderer Hersteller wurden nach kurzer Zeit wegen angeblich mangelnder Nachfrage beendet. Umweltaktivisten werfen Autokonzernen vor, dem Druck der mächtigen Öl- und Autoverwertungsindustrie nachgegeben zu haben. Denn für den heutigen Markt konkurrenz- und leistungsfähige Elektroautos sind seit Jahren technischEV1 von General Motors © wikipedia realisierbar. Das Modell EV1 von General Motors (Foto rechts), dessen Produktion 2002 eingestellt wurde, konnte mit 136 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h technisch durchaus mit Umwelt verpestenden Konkurrenten mithalten. Zudem brauchte der EV1 fast keine Wartung und Reparaturen, weil er über 90 % weniger bewegliche Teile als ein Auto mit einem Verbrennungsmotor verfügte. Dass dies sowohl Mechanikern als auch Ölmagnaten ein Dorn im Auge war, liegt auf der Hand.

Dennoch gibt es berechtigte Gründe, auf eine bessere Zukunft zu hoffen. So plant zum Beispiel der kalifornische Hersteller Tesla, mit dem neuen „Roadster“ (Foto unten), umweltfreundliche Autos wieder salonfähig zu machen. Das vollständig mit Elektroantrieb funktionierende futuristisch aussehende Modell schafft es von 0 auf 100 in vier Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Da man ihn zur Energieaufladung bloß an die Steckdose anzuschließen braucht, belaufen sich die Betriebskosten auf circa einen Euro pro 100 Kilometer! Es ist zu befürchten, dass geldgierige Geschäftsleute wieder alles daran setzen werden, die Massenproduktion des Tesla Roadster zu verhindern. Falls sie daran scheitern, könnte die gesamte Automobilindustrie zu Gunsten unserer Umwelt grundlegend revolutioniert werden.

Tesla Roadster © wikipedia


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