Alternative Energie

Fossile Energie war gestern
 


Wie eine Marktstatistik des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) zeigt, gehört der Boom für Heizungssysteme auf Grundlage erneuerbarer Energien bereits der Vergangenheit an.

Heizung ©flickr.com / Da Beez
Heizung ©flickr.com / Da Beez

Gemäß der Interpretation der von über 200 hochrangigen Vertretern aus Politik, Industrie und Wissenschaft vorgestellten Marktstatistik seien für die Stagnation im energetischen Modernisierungsprozess des Wärmemarktes vor allem schwankende Energiepreise, eine zu starke Konzentration der Energiepolitik auf die Stromthematik und unregelmäßige Förderungen in diesem Bereich verantwortlich. Aus diesem Grund forderte der BDH-Präsident einen entsprechenden umweltpolitischen Kurswechsel, welcher etwa die Ausweitung der Förderpolitik auf die Steuerabschreibung für energetische Modernisierungen zur Konsequenz habe.

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Die Förderungen von Erdwärme-Heizungen werden aktuell von Bund, Länder und Kommunen unterstützt. Zudem fördern unterschiedliche Stromanbieter die Nutzung von Erdwärme-Heizungen durch günstige Stromangebote für die entsprechenden Wärmepumpen. Aufgrund der Unterschiede bezüglich der Förderung sollte man sich bei der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung nach den aktuell geltenden Förderungen erkundigen.

by Jens-Olaf©Flickr

Der Bund hat es sich zum Ziel gemacht, den Anteil an erneuerbaren Energien in der Energieversorgung aufzustocken. Stromnetzanbieter sind nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz dazu verpflichtet, Stromerzeugung durch Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie abzunehmen und dafür eine entsprechende Vergütung zu zahlen.

Welche Wasserpumpen und Erdwärme-Anlagen werden vom Staat gefördert?

Gefördert werden Wärmepumpen mit Effizienz und „besonders innovative Technologien zur Wärme- und Kälteerzeugung”. Eigenbauten, Prototypen und bereits benutzte Erdwärmeanlagen fallen nicht in den Bereich der Förderung.
Voraussetzung für die Förderung von Wärmepumpen ist eine Mindestjahresarbeitszahl bei Neubauten von 4,0 und bei Altbauten von 3,5, da sie sonst nicht als effizient eingestuft werden. Außerdem müssen die Anlagen von einem speziellen fachlichen Unternehmen eingesetzt und auch von diesem abgenommen worden sein.
Die Fördersätze sind nicht gleich hoch. Die staatliche Förderung beläuft sich bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen auf 10 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, jedoch liegt die Höchstförderung bei 2000 Euro pro Wohneinheit. Befinden sich mehr als zwei Wohneinheiten in einem Gebäude, so liegt die Förderung bei maximal 10% der Nettoinvestitionssumme. weiterlesen »


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Sich am Pelletofen wärmen – dafür entscheiden sich immer mehr Menschen, um Heizkosten zu sparen und gleichzeitig auch noch etwas für die Umwelt zu tun.

Pellets bobjudge©Flickr

Holzpellets bestehen aus ungenutztem Restholz, welches direkt aus dem Wald stammt, sowie aus Holzresten nach der industriellen Verarbeitung und Altholz. Sie zählen zur Bioenergie, da der Ausstoß von CO2 bei der Verbrennung von Pellets genauso hoch ist, wie der Baum während seines Wachstums absorbiert hat.

Pellets als neue Bioenergie

Seit dem 1. Januar 2010 besteht eine neue EU-Norm (EN 14961-2), nach der die Qualität von Holzpellets zertifiziert wird. Maßgeblich ist dabei die Holzpelletsklasse A1, die dem Verbraucher die effizienteste Variante eines Pelletsproduktes anzeigt. Das Unternehmen Bayernpellets GmbH produziert bereits nach dem neuesten Stand der Technik. In Planung sind weitere Produktionsanlage für Holzpellets in ganz Deutschland, um die Produktion und Versorgung mit dem boomenden Brennstoff stabil zu halten.

In Bayern sind die Kosten für Pellets am geringsten

Pellets sind im regionalen Vergleich am günstigsten in Bayern zu bekommen – im Schnitt werden dort weiterlesen »


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Clever Heizen und richtig Lüften

Autor: Anne
abgelegt in: Allgemein

Durch bewusstes Heizen in Kombination mit entsprechender Lüftung lässt sich schnell für ein verbessertes Wohngefühl sorgen, plus Energie und Kosten sparen.

Endlich Frühling! Fenster auf, warme Luft und Sonnenschein rein. Die kalten Monate, in denen wir uns an Heizkörper im Dauerbetrieb kuschelten scheinen endlich vorbei zu sein. Mit den warmen Monaten im Kommen schalten manche Wohngenossenschaften Heizsysteme sogar komplett ab - was bei sporadisch zurückkehrenden Kälteeinbrüchen unangenehm werden kann. Aber es geht auch differenzierter.
Open Window ©flickr / fauxto_digit

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Mit steigenden Kosten bei den fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas und Öl werden Systeme für die Verarbeitung alternativer und regenerativer Energieformen immer attraktiver. Besonders interessant für den Endnutzer sind hierbei Heizungen, die Biomasse zur Energieerzeugung nutzen. Mit Biomasse sind in diesem Fall vornehmlich Holzpellets gemeint, die aus Restholz wie z.B. Sägespäne oder Waldrestholz unter hohem Druck und ohne Einsatz von Chemie kostengünstig hergestellt werden. Holzpellets haben gegenüber den fossilen Brennstoffen einige Vorteile: einfache Dosierung, bequeme Lagerung oder auch die hohe Heizleistung bzw. Energiespeicherung, sowie CO2- Neutralität sprechen eindeutig für den Einsatz von Biomasseheizungen. Diese Heizungen können beispielsweise als Ersatz für alte Gas- oder Ölheizungen dienen, entweder als Zentralheizung oder als Einzelraumheizung.

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