In diesem Jahr läuft der Vertrag zur Stromversorgung der Berliner Landeseinrichtungen mit Vattenfall aus. Obwohl Vattenfall zu den günstigsten Anbietern zählt, gehört der Konzern auch zu den am meisten kritisierten. Zeit zum Umsteigen.
Nicht zuletzt da Vattenfall größtenteils seine Energie aus Kohleabbaugebieten bezieht, dem klimaschädlichsten Rohstoff schlecht hin, ist von diesem Anbieter abzusehen. Neben den Treibhausgasen, von denen der Konzern rund 600.000 t jährlich ausstößt, kommt eine Vielzahl weiterer schlechter Nebenerscheinungen hinzu. Durch die Erschließung weiterer Tagebauten werden Naturschutzflächen zerstört. Von der sozialen Ebene betrachtet sind zunächst die von Umsiedlungen betroffen Menschen zu sehen. So müssen etwa in Brandenburg für weitere Erschließungen an drei neuen Orten etwa 900 Menschen ihre Heimat verlassen. Der Konzern redet zwar davon die künftigen Braunkohlestätten mit klimafreundlicher Technologie auszustatten. De facto handelt es sich hier bislang jedoch nur um die potentielle Anlage für einen späteren Ausbau zur CO2 Verringerung. Dieser tritt frühestens 2015 in Kraft.

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Das Konzept ist grundlegend einfach, wenn auch von Region zu Region recht unterschiedlich. Ziel eines Bioenergiedorfes ist es, den eigenen Bedarf an Wärme und Strom selbst durch erzeugte Biomasse zu decken.
Das erste Bioenergiedorf Deutschlands war Jühnde im Landkreis Göttingen, das sein Konzept in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen entwickelt hat. Mittlerweile kann das Dorf als Vorreiter für sämtliche Projekte angesehen werden, wo selbst die Zahlen für sich sprechen. Laut Angaben einer großen Enzyklopädie sparen die Bewohner des Dorfes im Vergleich rund 750 Euro jährlich, zudem erzeugt das Bioenergiedorf doppelt so viel Strom als für den Eigenbedarf erwirtschaftet werden und verdient somit mehr als eine halbe Million Euro.
Angesichts solcher Zahlen dürften weitere Bioenergiedörfer nur eine Frage der Zeit sein. Allerdings müssen sich Vor- und Nachteile die Waage halten, denn nicht jede Region kann so profitable wirtschaften. Allein die hohen Investitionskosten am Beginn des Projektes können so manches ehrgeiziges Vorhaben zum Erliegen bringen. Finden sich die notwendigen Mittel, dürfte der Entwicklung kaum noch etwas im Wege stehen.
Alternative Energiegewinnung ist schwer im Kommen. Nicht nur im Bewußtsein der Bevölkerung, auch an den Börsen und nun hat es die Universitäten erreicht - und zwar als eigenen Studiengang.
Die Universitäten, die dies nun anbieten befinden sich in Schleswig-Holstein. Wo sonst? Könnte man denken, denn hier pustet der Wind gar kräftig um die Ecken. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an Fachpersonal beim Thema Windenergie. Derartige Stellenangebote wird es wohl nicht nur in Schleswig-Holstein zu finden sein.
Hier arbeiten schon ungefähr 5.000 Menschen für diesen Industriezweig und die Tendenz ist steigend. 30 Prozent des Stroms wird durch den Wind erzeugt. Ökostrom wird immer beliebter - und zwar im ganzen Bundesgebiet und weltweit. weiterlesen »
Die Solarenergie ist auf dem Vormarsch, doch von der Windenergie hört man fast nichts mehr. Daher möchte ich heute mal über diese Form der alternativen Energiebeschaffung schreiben.
Denn in Dänemark gibt es ein Unternehmen, dass sich hierauf spezialisiert hat. Es ist die Firma Vestas. Sie stellt Windkraftanlagen her und ist mit über 35.ooo Stück der größte Windanlagen-Produzent weltweit.

Der Wind wird zur Energie: Windanlagen
Sie haben einen Marktanteil von 22,8 Prozent der weltweiten Absatzmärkte. Und da soll noch jemand sagen, mit Ökostrom macht man keinen Umsatz. In 26 Ländern unterhält Vestas ungefähr 15.000 Arbeitsplätze und garantiert in manchen Teilen Deutschlands sichere Jobs.
Insgesamt produzieren die Windanlagen von Vestas rund 1.600 Megawatt Strom. Das Schlachtschiff der Firma ist die V90-3.0 MW - Windanlage. Sie produziert 3 Megawatt.
Jetzt plant Vestas eine neue Anlage mit einer Leistung von 4,5 Megawatt. Diese ist für den Offshore-Bereich geplant.
Die Firma verkauft seit 1979 Windenergieanlagen in alle Teile der Welt und baut sie auch auf. Diese hatten zunächst nur 55kW-Leistung, aber das hat sich fast um das 1.000fache erhöht - tja, die Technik macht’s!
1995 beginnt der Installation eines Offshore-Windparks “Tunø Knob” im Kattegatt. 2002 erfolgte die Eröffnung des Offshore-Windparks Horns Rev vor der Küste Dänemarks. Hier stehen rund 80 Anlagen, die zusammen 160 MW Strom erzeugen. Das ist der größte Windenergie-Park der Welt.
Ein breiteres Publikum kann man kaum erreichen, als im Internet. Hier kann man sich einmischen, ohne das Gefühl der Ohmacht, das man hat, wenn die Regierungen darüber verhandeln: Climate 2008.
Naja, gut, das Jahr ist fast zur Neige gegangen, da komm ich mit Climate 2008 an. Aber jeder weiß, es hat sich nicht viel geändert. Die Ziele wurden verlegt oder schlicht nicht erfüllt, die sich die Bundesregierung oder irgendeine andere Regierung sich gaben.

Bei der Climate 2008 dürfen alle Mitreden - bis Freitag
Schon im Februar wurde diese, erste CO2-freundliche Klimakonferenz in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Die virtuelle Konferenz wurde von der Hochschule für Allgemeine Wissenschaften in Hamburg ins Leben gerufen. Unter Leitung von Professor Walter Leal wird erörtert, was getan werden kann um das Klima stabil zu halten und die Nachwirkungen der Klimaerwärmung zu Reduzieren.
Leider ist der Stichtag für Vorschläge bereits mit dem 30. März zu Ende gegangen. Aber vieles spricht für eine Fortsetzung der Diskussion im neuen Jahr.
Dennoch kann man sich bis Freitag - ohne Eintrittspreise und Anreisekosten - dort einmischen und mitdiskutieren. Zudem sollen das neueste Wissen zu dem Thema dargestellt werden. Zu den Kooperationspartner zählen unter anderen der Weltklima-Rat IPCC, der Fürst von Monaco und Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Das Ganze steht unter der Schirmherrschaft der UN.
Und wer jetzt sagt: Aber Hallo, die ganze Energie, die verbraucht wird um die Server am Laufen zu halten - was ist damit? Der sei beruhigt, denn die Energie kommt zu 100 Prozent aus Ökostrom - Wasserkraft sei dank.
In näherer Zukunft soll Jederman, im Garten oder auf der Terrasse, sein eigenes kleines Windrad zur Stromerzeugung stehen haben können.
Philippe Starck, ein französischer Stardesigner, hat ein Miniwindrad entwickelt, welches schon bald in den Handel kommen soll.
Auf der Mailänder Green Energie Design-Woche stellte er das kleine Windrad vor, das zwischen 400 und 500 Euro kosten soll und bis zu 60 Prozent des Strombedarfes eines Haushaltes decken soll. Der italienische Stromaggregate-Hersteller Pramac unterstützte den Designer bei der Entwicklung des zukunftsträchtigen Gerätes.
Bereis jetzt kann man ein anderes Miniwindrad erwerben, welches eine Leistung von maximal 200 Watt erzeugt. Sie können den Strom, der durch Windenergie gewonnen wird, direkt an das Hausnetz anschließen und die Grundversorgung im Haus somit gewährleisten. Ohne Netzeinspeiser oder Laderegler kostet die Anlage um die 900 Euro.
Wenn sie also der Umwelt etwas gutes tun und gleichzeitig Strom sparen wollen, dann informieren sie sich doch einfach mal über das kleine Rad für eine große Sache.
Die Sonnenenergie ist größte und stärkste Energieform auf der Erde. Tiere wie Pflanzen nutzen sie seit Millionen von Jahren. Diese Energieform wird durch das Gesetz für Erneuerbare Engerien in Deutschland gefördert.
Mit einer Leistung von 1,367 kW pro Quadratmeter trifft die Solarenergie auf die Erde. Um dies zu nutzen, bedarf es der Solarathermie (Solartherme) oder Photovoltaik. Ersteres ist die Bezeichnung zur Gewinnung von Wärme, Zweiteres bezeichnet die Stromgewinnung durch die Sonne.
Mittels Sonnenkollektoren kann diese Energie für das Haus nutzbar gemacht werden. Für das Haus gibt es drei Formen der Sonnen-Nutzung: Flachkollektoren, Vakuumröhrenkollektoren, Parabolrinnenkollektoren.

Solarthermien werden subventioniert.
Dabei muss beachtet werden, dass die Kollektoren in Richtung Süden ausgerichtet sind. Die gesammelte Energie eines Kollektors hat, bei einer Größe von sechs Quadratmetern, ungefähr 2.100 Kilowattstunden. Es ist aber nicht immer das Dach, sondern es gibt auch Möglichkeiten die Kollektoren an der Wand zu Montieren.
Sonnenkollektoren sammeln ungefähr 60 Prozent der Energie der Sonne, die für Wärme und Warmwasser verwendet werden kann. Diese Wärme wird durch Umwälzpumpen an den Hausinternen Wasserkreislauf weitergegeben oder für den Winter gespeichert.
Darüberhinaus gibt es eine passive Nutzung der Solarenergie. Bei einem gut geplanten Haus, kann dies dazu führen, dass man gar keine aktive Heizquelle mehr braucht - selbst in Mitteleuropa.
Wichtig ist hierbei, dass man große Fenster nach Süden ausrichtet und eine hervorragende Wärmedämmung einbaut. Bei dem Vorbildbau, dem Commerzbank-Tower in Frankfurt/Main, wird sogar zuviel Wärme eingespeist, sodass man zusätzlich spezielle Fenster einbauen musste, die das Sonnenlicht im Zenit der Wärme beraubt.
In Deutschland wird die Sonnenenergie subventioniert.
Nein, hier geht es nicht um den klassischen Kamin. Das Prinzip ist dasselbe: Energiegewinnung aus verbranntem Holz. Nur wird hier nicht der Raum auf direktem Wege, sondern wie bei der klassischen Öl- oder Gasheizung ein Kessel befeuert, über den dann warmes Wasser ins Heizungssystem gelangt.
Es existieren verschiedene Sorten von Holzheizungen. Diese unterscheiden sich primär in der Art des verwendeten Kessels. Das angeschlossene Heizungssystem hat ja mit dem Verbrennungsvorgang an sich wenig zu tun.
Der Naturzugkessel verbrennt dadurch, dass sich am Kessel eine Klappe mehr oder weniger weit öffnet. Dadurch wird ein Zug hergestellt, der die Stärke des Verbrennungsvorganges und damit die Heizleistung regelt.
Bei dieser Art von Holzheizung bleibt ein ziemlich großer Rückstand - Rußverschmutzung und CO2-Emission sind relativ hoch. Eine eher unökonomische Variante also, zumal der Naturzugkessel auch auf einen Wasservorrat angewiesen ist, um die Wärme zu speichern.
Beim Holzvergaserkessel wird die Luftzufuhr durch ein Gebläse geregelt. Dadurch entstehen wesentlich günstigere Emissionswerte als bei der Naturzugvariante. Der Kessel wird einmal beschichtet, brennt dann ein paar Stunden aus und speichert die Wärme in einem Wasserreservoir.
Vom Heizkomfort her am ehesten mit Öl- und Gas zu vergleichen sind Pellet- und Hackschnitzelkessel. Hier wird das Holz entweder in gepresster (Pellets) oder gehackter (Hackschnitzel) Form in den Kessel gefüllt. Der Betrieb ist automatisiert, das heißt, es muss nur sichergestellt werden, dass genügend Holz nachgeschoben wird.
Die Verwendung von Holz zur Energiegewinnung ist sicherlich nicht im strengen Sinne umweltschonend, wie es beispielsweise die Solarenergie ist.
Trotzdem handelt es sich hier um eine alternative Energiequelle. Wird zur Befeuerung außerdem unbearbeitetes Abfall-Holz benutzt, so hat man mit der Holzheizung bei Anwendung der richtigen Kesseltechnik durchaus eine ökonomische und gleichzeitig grüne Energiequelle gefunden, ähnlich wie beim Bioenergiekraftwerk.
Bei Gezeitenkraftwerken wird die Bewegung des Wassers durch die Gezeiten ausgenutzt. Schon seit einigen Jahrzehnten sind Gezeitenkraftwerke in Betrieb, die den Tidenhub des Wassers zur Energiegewinnung nutzen.
Unter Tidenhub versteht man die Differenz der Wasserstände bei Ebbe und bei Flut. Durch einen Staudamm, der die Bucht vom offenen Meer abtrennt, wird das Wasser aufgestaut und dadurch die kinetische Energie des Wassers in potentielle Energie umgewandelt. In der Staumauer befinden sich Turbinen, die vom durchströmenden Wasser angetrieben werden. Die dabei entstandene Rotationsenergie wird durch Generatoren in elektrische Energie überführt. Durch drehbare Rotorblätter kann bei Ebbe sowie bei Flut elektrische Energie gewonnen werden. Für solche Kraftwerke eignen sich Buchten mit einem Tidenhub von mindestens 6 Metern.
Das zur Zeit größte existente Kraftwerk dieser Art befindet sich an der französischen Atlantikküste und hat eine Gesamtleistung von 240 MW. Diese Art von Gezeitenkraftwerken kann ich allerdings nicht befürworten, da durch den Staudamm die Wanderung der Wassertiere zwischen Bucht und offenem Meer unterbunden wird. Dies hat negative Auswirkungen auf Flora und Fauna an der Küste und gefährdet auch die Fischerei. Bedeutende Vorteile sind jedoch, dass ist die Energiegewinnung aus Wasserkraft regenerierbar ist und keine Emmission von Kohlenstoffdioxid durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe stattfindet.
Zur Zeit werden freistehende Unterwasserturbinen erforscht, welche die Strömungsenergie des Wassers nutzen wie etwa bei einer Windkraftanlage. Dies sehe ich als zukunftsträchtige und vielversprechende Methode zur Energieerzeugung.
Zwar ist die großflächige Nutzung von Solarenergie zur Zeit noch nicht ökonomisch rentabel, für das eigene Haus jedoch lohnen clever platzierte Photovoltaikzellen durchaus.
Wer sich einen Vollwärmeschutz für die Hauswand anschaffen muss, weil ihm das eigene Heim zu heiß wird, der mag übersehen, dass sich aus der Hitze der Sonne nicht nur negative Dinge wie stickige Räume und heiße Fußböden ergeben. Was die Sonne immer zu liefern bereit ist und schon immer geliefert hat, ist Energie. Deswegen ist Wärmedämmung auch für Energiesparer ein gutes Mittel, um beispielsweise im Winter nicht zu viel heizen zu müssen, die Kraft der Sonne lässt sich jedoch einfach mit Solarzellen nutzen.
Ein cleverer Platz für ein Photovoltaik-Array ist dabei das Terassendach. Auf der Terrassenüberdachung sind Solarzellen weithin sichtbar und stören das architektonische Gesamtbild des eigenen Heims - auf dem Dach der Terasse hingegen sind sie etwas tiefer gelegen und bekommen nicht ganz so viel Sonne ab - auf der Südseite des Hauses sollte die gespeicherte Energie trotzdem reichen, um den Energieverbauch aus dem Stromnetz zu senken.
Einbau und Verkabelung des Mini-Arrays sollten Fachmänner vornehmen, zu leicht gehen die empfindlichen Solarzellen kaputt, sollte man sie falsch handhaben. Auch die Verlegung des Stromkabels vom Terassendach ins Haus und die Anbindung ans Stromnetz sollten Sie unbedingt einem Elektirker überlassen!
Sind diese Hürden jedoch gemeistert, dann dürften die Solarzellen an jedem Sommertag dabei helfen, ihren Energieverbrauch zu senken.