Diesen Dienstag nahm sich unser Umweltminister Sigmar Gabriel in der Urania Zeit für einen Vortrag zur Umweltlage der Nation. Wieder einmal standen erneuerbare Energien und Schutz von Biodiversität als zentrale Schlagworte der folgenden Diskussion im Mittelpunkt.
Wie auch auf der Homepage des Bundesumweltministeriums ersichtlich, ist neben dem Ausbau von erneuerbaren Energien vor allem die Steigerung von Energie Effiziens wichtigster Ansatzpunkt um Ressourcen zu schonen und CO2 im Angesicht des Klimawandels einzusparen. Die höchste Steigerung lässt sich hier in dem verbesserten Ausbau der eigenen vier Wände erreichen. Denn erstaunlicher Weise entfällt 90% des Energieverbrauchs, Vekehr ausgenommen, in privaten Haushalten auf Heizung und Warmwasseraufbereitung. Ein Grund mehr sich über die Herkunft der häuslichen Energie Gedanken zu machen und die Frage zu stellen, ob fossile oder regenerative Quellen eingespeist sind. Ein Energiewechel ist daher die beste Form den Nutzen alternativer Energien zu demonstrieren. Denn die Sonne scheint - Atomkraft strahlt…
Das neue Plus-Energie-Haus wurde im Rahmen der Messe Bau 2009 in München eröffnet, in dem zum Thema „Energieeffizientes Bauen und Modernisieren“ die aktuellste Technik gezeigt wurde.
Alle Technologien um das Thema Energie sparen im Haus - über die Wärmepumpentechnologie bis zu Fotovoltaik - wurden ausgestellt und den interessierten Messebesucher erläutert.
Das Ausstellungspavillon „Plus-Energie-Haus“ versinnbildlicht wie effektiv sich der Energieverbrauch eines Gebäudes umweltfreundlich regulieren lässt. Der Pavillon produziert mehr Energie als er verbraucht – ein wahres Energiebündel!
Durch den Einsatz der innovativen, transparenten Solarzelle von Sunways im Verandadach gelingen neben der Energiegewinnung noch mehrere Features, wie zum Beispiel die Regulierung des Tageslichts, Abschattung, Sonne-, Blend- Sichtschutz und der Wärme- und Schallschutz.
Die Solarenergie ist stark im kommen – immer mehr in der Baubranche Aktive greifen auf diese innovative Technik aus dem Hause Sunways zurück. Der Einbau der Solarzellen in einem Haus lohnt sich, denn man macht etwas gutes für die Umwelt und spart zugleich Energiekosten!
Das Konzept ist grundlegend einfach, wenn auch von Region zu Region recht unterschiedlich. Ziel eines Bioenergiedorfes ist es, den eigenen Bedarf an Wärme und Strom selbst durch erzeugte Biomasse zu decken.
Das erste Bioenergiedorf Deutschlands war Jühnde im Landkreis Göttingen, das sein Konzept in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen entwickelt hat. Mittlerweile kann das Dorf als Vorreiter für sämtliche Projekte angesehen werden, wo selbst die Zahlen für sich sprechen. Laut Angaben einer großen Enzyklopädie sparen die Bewohner des Dorfes im Vergleich rund 750 Euro jährlich, zudem erzeugt das Bioenergiedorf doppelt so viel Strom als für den Eigenbedarf erwirtschaftet werden und verdient somit mehr als eine halbe Million Euro.
Angesichts solcher Zahlen dürften weitere Bioenergiedörfer nur eine Frage der Zeit sein. Allerdings müssen sich Vor- und Nachteile die Waage halten, denn nicht jede Region kann so profitable wirtschaften. Allein die hohen Investitionskosten am Beginn des Projektes können so manches ehrgeiziges Vorhaben zum Erliegen bringen. Finden sich die notwendigen Mittel, dürfte der Entwicklung kaum noch etwas im Wege stehen.
In näherer Zukunft soll Jederman, im Garten oder auf der Terrasse, sein eigenes kleines Windrad zur Stromerzeugung stehen haben können.
Philippe Starck, ein französischer Stardesigner, hat ein Miniwindrad entwickelt, welches schon bald in den Handel kommen soll.
Auf der Mailänder Green Energie Design-Woche stellte er das kleine Windrad vor, das zwischen 400 und 500 Euro kosten soll und bis zu 60 Prozent des Strombedarfes eines Haushaltes decken soll. Der italienische Stromaggregate-Hersteller Pramac unterstützte den Designer bei der Entwicklung des zukunftsträchtigen Gerätes.
Bereis jetzt kann man ein anderes Miniwindrad erwerben, welches eine Leistung von maximal 200 Watt erzeugt. Sie können den Strom, der durch Windenergie gewonnen wird, direkt an das Hausnetz anschließen und die Grundversorgung im Haus somit gewährleisten. Ohne Netzeinspeiser oder Laderegler kostet die Anlage um die 900 Euro.
Wenn sie also der Umwelt etwas gutes tun und gleichzeitig Strom sparen wollen, dann informieren sie sich doch einfach mal über das kleine Rad für eine große Sache.