Auto- und Buchmessen haben gezeigt, dass es in keiner Branche einen Weg mehr vorbei gibt an Themen der alternativen Energien. Schauen wir einmal was die CEBIT 2009 dazu beizutragen hat.
Wie alternative Energien und moderne Informationstechnologie zusammenpassen zeigte die CEBIT 2009 mit ihrer Fachtagung “Nachhaltigkeit in einer digitalen Welt”. In der Tagung ging es vor allem um die Verbesserung von Schnittstellen zwischen Energiezulieferung und Verbrauch um eine effizientere und damit Ressourcen schonende Nutzung zu ermöglichen. Die Visualisierung des Energieverbrauchs stellt dabei eine nicht minder wichtige Funktion dar um das Verbrauchsverhalten von Menschen zu ändern.

Der letzte Blog-Beitrag gab bereits einen kleinen Einblick, was einem an Literatur im Bereich der erneuerbaren Energien auf der Leipziger Buchmesser erwarten könnte. Hier nun der Bericht, was es tatsächlich zu entdecken gab.
Bände über ökologisches Bauen und Energie sparen fanden sich wie zu erwarten war in größeren Ratgeber- und Heimwerkerreihen. Obwohl es in der technischen Fachliteratur bereits einiges an guten Büchern über Motoren und Zelltechnik zur Wind- und Sonnenkraftnutzung gibt, stellte sich die Leipziger Messe als wenig repräsentativ für Sachbuchverlage heraus. Es fanden sich vorwiegend Fachbücher zu biologisch naturwissenschaftlichen Themen und stark vertreten gesellschaftswissenschaftliche Sachbücher (eine gute Übersicht zu Fachmedien bietet z.B. diese Site).
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Ein guter Anlass um sich einmal eingehender mit Büchern und Magazinen zum Thema alternative Energien zu befassen.
Publikationen hierzu lassen sich generell in zwei Kategorien unterteilen; jene welche sich mehr mit den technischen Aspekten beschäftigen, über wissenschaftliche Hintergründe und neuste Forschungsergebnisse informieren. Und auf der anderen Seite stehen Bücher, welche sich mit der gesellschaftlichen Integration von alternativen Energien auseinandersetzen.

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Bereits 2006 brachten regierungsunabhängige Organisationen gemeinsam eine Studie heraus demnach in Deutschland bis 2020 etwa 3 mio Menschen im Umweltsektor beschäftigt werden können. Hauptmotor der Bewegung sei ein schneller Einstieg in ökologische Innovationen - vor allem bei den erneurbaren Energien.
Umweltminister Gabriel bestätigte die damals vorgelegte Studie: “Die vorgelegten Zahlen zeigen einmal mehr, dass es sich beim Umwelt- und Ressourcenschuz um Wachstumsmärkte mit enormen Potenzialen handelt.” Ein zukunftsweisender Schritt in diese Richtung stellt das Erneuerbare-Energie-Gesetz dar. Dank dessen Einführung ließen sich bereits
170.000 neue Jobs generieren. Ähnliche Gesetze wurden inzwischen in über 30 Ländern übernommen, unter anderem auch in China.
In Zeiten der steigenden Gaspreise ist es nur sinnvoll, nach Alternativen zur herkömmlichen Heizung zu suchen. Eine Erdwärmeheizung verspricht eine einfache und saubere Lösung, aber Vorsicht, ganz so simpel ist es nicht.
Prinzipiell ist es eine gute Sache, seine Wärmeversorgung unabhängig von Brennstoffen wie Erdgas oder Öl zu machen, nur leider geht es nicht ganz ohne Energie von außen. Das Prinzip einer Erdwärmeheizung funktioniert wie ein Kühlschrank über eine Wärmepumpe, und die braucht Strom.
Ideal wäre es natürlich, über einer heißen Quelle zu wohnen, die ohnehin schon 60° hat. Dann bräuchte man lediglich das Wasser hochzupumpen und könnte damit seinen Bedarf decken.
Aber prinzipiell hat auch Grundwasser mit 3°C immer noch genug nutzbare Wärmeenergie, setzt man es in Relation zum absoluten Nullpunkt von 273° Kelvin.
Bei einer Erdwärmeheizung wird nun Wasser in einem Kreislauf in tiefere und damit wärmere Erdschichten gepumpt. Je nach Platz und geographischen Möglichkeiten stehen verschiedene Systeme zur Nutzung der Erdwärme zu Verfügung.
Erdwärmekollektoren in relativ geringer Tiefe von maximal anderthalb Metern ähneln den Heizschlangen in Fußbodenheizungen. Wesentlich tiefer reichen Erdwärmesonden. Diese Bohrungen erreichen eine Tiefe von bis zu 100 Metern. Sie sind effektiver als die Kollektoren und verbrauchen weniger Platz, benötigen aber durch die Bohrung auch einen größeren Aufwand. Aber auch über “normale” Grundwasserbrunnen lässt sich Geothermie nutzen.
Dem Wasserkreislauf wird nun die in der “Tiefe” aufgenommene Wärmeenergie durch eine Wärmepumpe entzogen und an den Kreislauf im Haus abgegeben.
Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (kurz KWK) ist ein Bundesgesetz zur Förderung der Modernisierung und des Ausbaus besagter Kraft-Wärme-Kopplung.
Ziel dieses Gesetzes ist es, den Anteil der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in der BRD auf einen Anteil von 25% zu heben. Erreicht werden soll dies, durch Förderung des Neubaus und der Modernisierung von KWK-Anlagen.
Warum ist das so wichtig? Kurz gesagt, es geht hier um eine möglichst effiziente Nutzung der Energie diverser Brennstoffe.
Auf erneuerbare Energien alleine kann sich Deutschland nicht verlassen.
Normale Kraftwerke zur Stromerzeugung wandeln thermische Energie, die bei der Verbrennung fossiler Ressourcen wie Steinkohle oder Erdöl entsteht, in mechanische oder elektrische Energie um. Hierbei entsteht sehr viel Abwärme, welche dann normalerweise ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird.
Was liegt also näher, als jene ohnehin schon wärmeerzeugenden Kraftwerke an die Produktion von Heizwärme zu koppeln. Dies ist das ganze Prinzip der Kopplung von Strom- (also Kraft) und Wärmeerzeugung.
Der Gesamtwirkungsgrad dieser Anlagen kann, wie bei modernen Blockheizkraftwerken, bis zu 90% erreichen.
In den Zeiten der knapper werdenden Rohstoffe und des drohendem Klimawandels können wir es uns nicht mehr leisten, auch nur ein Quantum Energie zu verschwenden.
Dies hat offensichtlich auch die Bundesregierung erkannt. Das KWK-Gesetz, welches in seiner ersten Form bereits im Jahre 2000 verabschiedet wurde, ist in seiner jetzigen Form sicherlich noch verbesserungswürdig, aber jene Verordnung, deren Details an anderer Stelle nachzulesen sind, ist es ein wichtiger Schritt zur Anpassung unserer Energieversorgung an die Herausforderungen des neuen Jahrtausends.
Können sie sich vorstellen, direkt neben einem Heizkraftwerk zu wohnen? Wer will schon beim morgendlichen Blick aus dem Küchenfenster von einem dieser rauchenden Schlote begrüßt werden. Und dennoch ist dieser Gedanke eine Überlegung wert.
Natürlich spricht niemand davon, an jeder Straßenecke ein Großkraftwerk aus dem Boden zu stampfen, schon gar nicht, wenn in Politik und Medien jeder Kraftwerksneubau heiß diskutiert wird. Doch mit so einem herkömmlichen Kraftwerk verhält es sich wie mit der jüngst von der EU zum Tode verurteilten Glühbirne. Es produziert Unmengen von Wärme und im Gegensatz zu Strom lässt sich diese nur mit großen Verlusten transportieren. Was liegt da näher, als ein Kraftwerk in der Nähe zu haben.
Eine wirklich korrekte Sache ist der Media Player von Shiro. Es ist ein sonnenbetriebener “Walkman”. Wie? Echt? Ja!
Im Grunde ist der Shiro SQ-S Solar Media Player ein stinknormaler MP3-Player. Er ist klein genug für die Hosentasche und spielt die Standard-Formate ab, wie MP3, WMA, WAV, Flac, APE, OGG, Mp4. Darüberhinaus verfügt der MP3-Player über einen FM-Empfang: Sprich man kann Radio hören und auch aufnehmen.
Das Display ist 1,8 Zoll groß und erfreut mit gerade mal 65.000 Farben. Auch hier sind die Standard-Formate zu bestaunen, als da wären Bitmap, Jpeg und Gif.
Der Speicher dieses Geräts kann sich schon sehen lassen, so hat der 16 GB Platz für Bilder, Musik und Videos. Letztere sind aber nur im SMP-Format möglich. Das ist das Shiro eigene Format.
Der Clou an diesem Gerät ist aber die Technik der Energiequelle. Denn es handelt sich ja hierbei um einen Solar Player. Also ein Gerät dass über Solarenergie angetrieben wird. Aber man kann den Player auch über den USB-Anschluss aufladen.
Legt man den Player ungefähr sechs Stunden in die Sonne, kann er bis zu 38 Stunden musikalische Aktivität zeigen. Bilder und Videos brauchen aber mehr Energie und verkürzen die Zeit entsprechend.
Seit gestern und noch bis Morgen kommen die Fachleute zur Internationale Messe für erneuerbare Energien in Paris zusammen. Die SIREME findet das erste Mal statt.
Die erste internationale Messe für erneuerbare Energien - SIREME - findet in diesen Tagen in Paris statt. Im Fokus stehen vor allem vier Themengebiete, über die sich die Experten und Unternehmen beraten. Organisiert wird die SIREME von der SER, einem französischen Verband für Erneuerbare Energien und steht im Rahmen der “Woche für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz”, die noch bis zum 22. November andauert.

Auf der SIREME wird über erneuerbare Energien gesprochen
Die Themen umfassen dabei die erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Baubranche, nachhaltige Entwicklung und Gebietskörperschaften, Strom aus erneuerbarer Energie und zudem Forschung und Ausbildung.
Vor allem Billigstrom wird letztlich für den Normalbürger von Interesse sein, dabei steht beispielsweise auch die Frage nach der Umweltfreundlichkeit von Billigstrom im Raum. Wenn man neben den umwelttechnischen Aspekten auch auf die Kosten schauen muss, ist vielerorts ein Preisvergleich für Strom lohnenswert, der auch individuell auf den Anbieter eingeht. Dies ist aber nur ein Randaspekt der Messe.
Die Messe soll sich als Maßstab europäischer Energiepolitik etablieren und präsentiert den Stand der Technik in vier Dörfern, die sich jeweils mit einem Themengebiet auseinandersetzen.
Wer mehr dazu wissen will, kann sich auf der Homepage von sireme erkundigen. Allerdings gibt es keine deutschsprachige Variante - nur englisch und französisch. Der Organisator hat ebenfalls eine Seite, die allerdings ebenfalls nicht in Deutsch ist.
Wer aber ein kostenloses Abonnement per E-Mail will, kann sich hier eintragen: sciencetech@botschaft-frankreich.de
Eine Kläranlage haben sich schon viele angesehen. Es ist ein unheimlicher Aufwand mit biologischen, chemischen und mechanischen Vorgängen das Wasser von den unerwünschten Bestandteilen zu reinigen. Jetzt forschen Wissenschaftler an der Reinigungskraft von Licht und im Besonderen von LEDs (Light Emitting Diode). Denn diese sind nicht nur sehr leicht und damit gut zu transportieren und anzubringen. Vor allem durch ihren geringen Stromverbrauch sind LEDs extrem vorteilhaft. Darüber hinaus haben sie in der Regel eine sehr hohe Lebenserwartung. Mit all diesen Vorteilen eignet sich diese Form der Wasserreinigung gerade in ärmeren Gebieten der Welt.
Forscher, wie der Physiker Michael Kneissl, versuchen LEDs mit kurzwelligerer Strahlung zu entwickeln. Damit könnte man Wasserrohre bestücken, die bei Inbetriebnahme das Wasser automatisch reinigen. Michael Kneissl ist nun auch in die Produktion gegangen und will damit das Wasser dieser Welt ein bisschen sauberer machen. Gegenüber der Redaktion von 3sat, sagt er:
“Schon jetzt sind kompakte und robuste Reinigungsgeräte realisierbar, die bei einer Leistungsaufnahme von 10 Watt drei bis vier Liter Wasser pro Sekunde desinfizieren”.