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Fossile Energie war gestern
 


Zero-Emissions-Race - Ökologisches Autorennen

Autor: Sören
abgelegt in: Erneuerbare Energien

Das Zero-Emissions-Race startete am 16. August in der Schweiz und führt die Teilnehmer rund um den Erdball durch Städte wie Berlin, Lissabon, Los Angeles, San Francisco, Shanghai und Moskau. 80 Tage später sollen sie das Ziel in der Schweiz wieder erreichen.

E-Mobil by electric vehicle fan©Flickr

Vor vier Tagen starteten die E-Mobile auf dem Platz der Nationen in Genf zu ihrer 30.000 km langen und 16 Länder durchquerenden Tour. Die Gefährte werden einzig mit erneuerbarer Energie betrieben und stoßen somit keine umweltschädlichen Treibhausgase aus.
Der Initiator des Zero-Emissions-Race Palmer äußerte sich folgendermaßen: „Wir zeigen, dass elektrische Mobilität und erneuerbare Energien einen Weg zu einem ökologisch ausgeglichenen Leben auf diesem Planeten bieten.”

An dem umweltfreundlichen Rennen beteiligen sich vier Teams aus Südkorea, Australien, Deutschland und der Schweiz. Ursprünglich wollte sich ein spanisches Team am Rennen beteiligen, jedoch gab es technische Probleme, die die Teilnahme verhinderten. Stattdessen wurde von dem Initiator ein Berliner Team dazu geholt.
Die Teams besuchen 150 Städte weltweit und werben dabei für den Einsatz und die Weiterentwicklung von E-Mobilen.

Zwischen dem 29. November und dem 10. Dezember soll in Cancún in Mexiko eine weiterführende Regelung des Kyoto-Protokolls beschlossen werden, nachdem vorherige Versuche ohne Ergebnis waren. Die Teams des Zero-Emissions-Race werden zu dieser Zeit Cancún erreichen und ihre politische Botschaft versuchen zu übermitteln. Auch wenn die Chancen auf eine Verpflichtung zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes eher niedrig sind, wollen die Initiatoren des Rennens eine Inspiration und einen Denkanstoß liefern. Am Streckenrand stehen Ingenieure und Experten für Gespräche mit Interessierten bereit.

Am 22. Januar sollen die Teams wieder in der Schweiz ankommen. Die Tour dauert insgesamt länger als die ursprünglich angegeben 80 Tage, da große Gewässer überquert werden müssen. Zieht man aber die Zeit der Meeres-Überfahrten ab, wird die Dauer mehr oder weniger genau eingehalten.

Alle E-Mobile, die am Rennen teilnehmen, werden durch Strom aus der Steckdose betrieben. Entsprechend den ökologischen Regeln muss „zum Ausgleich genau diejenige Menge an Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen wie Solar-, Wind- und Wasserkraft oder Erdwärme ins jeweilige Heimatnetz eingespeist werden, die dem Verbrauch des E-Mobils entspricht”, wodurch die ökologische Strombilanz wieder ausgeglichen wird.

Bei dem Rennen geht es nebenbei auch noch um einen Sieger. Das soll jedoch nicht dasjenige Team sein, das zuerst die Ziellinie überquert. Vielmehr hat dabei eine Jury Mitspracherecht, die darüber entscheidet, welches Team unter anderem die Kriterien „Energieeffizienz”, „Design”, „Kraft und Geschwindigkeit” am Besten erfüllt.
Der Renn-Initiator Palmer hat jetzt schon Pläne für eine Fortsetzung des ökologischen Autorennens.

electric vehicle fan©Flickr


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